Wie Unternehmen ihre Preise kalkulieren: Kosten, Marge und Kundennutzen verbinden
von belmedia Redaktion Allgemein Business business24.ch businessaktuell.ch contentmarketing.ch Finanzen Handel Konzeption Management Marken Marketing nachrichtenticker.ch News Produkte Strategie Tipps Unternehmen Wirtschaft
Ein tragfähiger Verkaufspreis entsteht weder durch einen pauschalen Aufschlag auf den Einkaufspreis noch durch den Blick auf die Konkurrenz allein. Unternehmen müssen zunächst verstehen, welche direkten und indirekten Kosten ein Produkt oder eine Dienstleistung verursacht, welchen Deckungsbeitrag das Geschäft erwirtschaften soll und welche Zahlungsbereitschaft im Markt besteht. Erst wenn Kostenuntergrenze, wirtschaftliches Ziel und wahrgenommener Kundennutzen zusammengeführt werden, entsteht eine belastbare Preisentscheidung. Gerade kleinere Unternehmen unterschätzen häufig Kosten, die nicht unmittelbar einem einzelnen Auftrag zugeordnet werden können. Administration, Miete, Software, Marketing, Versicherungen, Finanzierung, Ausfallzeiten und Investitionen müssen ebenfalls erwirtschaftet werden. Gleichzeitig setzt der Markt Grenzen: Ein rechnerisch notwendiger Preis lässt sich nicht automatisch durchsetzen. Das Schweizer KMU-Portal beschreibt Preisgestaltung entsprechend als Balance zwischen Herstellung beziehungsweise Leistungskosten, gewünschter Marge und Marktsituation.
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