07. September 2026

RAV Obwalden Nidwalden feiert 30 Jahre Zusammenarbeit auf dem Arbeitsmarkt

Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Obwalden Nidwalden besteht seit 30 Jahren. Das Jubiläum der schweizweit einzigartigen Zusammenarbeit zweier Kantone wurde kürzlich in schlichtem Rahmen gefeiert. Obwalden und Nidwalden ziehen eine positive Bilanz und wollen die bewährte Zusammenarbeit auch angesichts künftiger Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt fortsetzen. Seit 30 Jahren betreiben Obwalden und Nidwalden ein gemeinsames Regionales Arbeitsvermittlungszentrum – kurz RAV. Damit gingen die beiden Kantone damals einen schweizweit einmaligen Weg, der sich bis heute bewährt hat. Das 30-jährige Bestehen wurde am 4. September 2026 in Hergiswil im Rahmen einer schlichten Feier gewürdigt.

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Werkbänke richtig konfigurieren: Arbeitshöhe, Oberfläche, Stauraum und Zubehör

Eine Werkbank ist weit mehr als eine stabile Platte auf einem Untergestell. Sie bestimmt, in welcher Haltung gearbeitet wird, wie weit Werkzeuge entfernt liegen, welche Kräfte sicher übertragen werden können und wie schnell Material zwischen Bearbeitung, Kontrolle und Ablage bewegt wird. Eine gute Konfiguration beginnt deshalb nicht beim Schubladenkatalog, sondern bei den tatsächlichen Tätigkeiten: Feinarbeit, Montage, kräftiges Bearbeiten, Prüfen und Reparieren stellen unterschiedliche Anforderungen an Arbeitshöhe, Oberfläche, Stauraum und Zubehör. Besonders wichtig ist die Anpassung an Körpergrösse und Arbeitsaufgabe. Das SECO nennt die Ellbogenhöhe als zentrales Bezugsmass: Feine Arbeiten können oberhalb der Ellbogenhöhe sinnvoll sein, manuelle Tätigkeiten eher etwas darunter und Arbeiten mit deutlichem Krafteinsatz nochmals tiefer. Höhenverstellbare Werkbänke sind deshalb vor allem dort interessant, wo mehrere Personen denselben Arbeitsplatz nutzen oder regelmässig zwischen unterschiedlichen Tätigkeiten gewechselt wird.

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Guter Schlaf beginnt am Tag: Gewohnheiten, Licht, Bewegung und Abendroutine

Guter Schlaf wird nicht erst in dem Moment vorbereitet, in dem das Licht im Schlafzimmer ausgeht. Tageslicht am Morgen, Bewegung, Ess- und Trinkgewohnheiten, Koffein, kurze Erholungspausen und der Umgang mit Bildschirmlicht beeinflussen bereits Stunden vorher, wie gut der Körper zwischen Wachsein und Schlaf wechseln kann. Eine verlässliche Abendroutine kann diesen Übergang unterstützen, ersetzt aber keinen Tagesablauf, der dauerhaft gegen den eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus arbeitet. Dabei gibt es keine perfekte Routine, die für alle Menschen gleich aussieht. Arbeitszeiten, Chronotyp, Alter, Familienalltag und persönliche Gewohnheiten unterscheiden sich erheblich. Sinnvoll ist deshalb ein System aus wenigen stabilen Orientierungspunkten: morgens Licht und Aktivität, tagsüber ausreichend Bewegung, abends weniger anregende Reize und möglichst regelmässige Schlafzeiten.

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Lagerplätze systematisch planen: Von der Artikelanalyse bis zur Regalbelegung

Ein gut organisiertes Lager entsteht nicht dadurch, dass freie Regalfächer möglichst schnell gefüllt werden. Jeder Lagerplatz sollte zu Artikelgrösse, Gewicht, Umschlagshäufigkeit, Entnahmeart und Bestandsschwankungen passen. Erst eine strukturierte Artikelanalyse zeigt, welche Waren nahe an Kommissionierung und Warenausgang gehören, welche dauerhaft feste Plätze benötigen und welche flexibel eingelagert werden können. Auf dieser Grundlage lassen sich Regalzonen so belegen, dass Wege kürzer, Bestände transparenter und unnötige Umlagerungen seltener werden. Die Planung verbindet Logistik mit Arbeitssicherheit. Schwere Güter benötigen andere Ebenen als leichte Kleinteile, häufig entnommene Artikel sollten ergonomisch erreichbar sein und kein Lagerplatz darf die zulässige Tragfähigkeit von Regal, Ladeeinheit oder Boden überschreiten. Gleichzeitig müssen Verkehrs- und Fluchtwege frei bleiben. Eine nachhaltige Regalbelegung entsteht deshalb aus Daten, klaren Platzregeln und regelmässiger Kontrolle – nicht aus einer einmaligen Aufräumaktion.

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Gesunde Augen im digitalen Alltag: Bildschirmarbeit angenehmer gestalten

Mehrere Stunden vor Monitor, Laptop und Smartphone können sich durch müde, trockene oder gereizte Augen, zeitweise unscharfes Sehen und Kopfschmerzen bemerkbar machen. Solche Beschwerden werden häufig als digitale Augenbelastung zusammengefasst. Der Bildschirm selbst verursacht bei sachgemässer Nutzung jedoch nicht automatisch bleibende Augenschäden. Entscheidend sind vielmehr lange Phasen konzentrierter Naharbeit, weniger vollständiges Blinzeln, ungünstige Lichtverhältnisse, Reflexionen, trockene Raumluft und ein Arbeitsplatz, der nicht zu den eigenen Sehbedürfnissen passt. Ein augenfreundlicher digitaler Alltag verlangt deshalb keine komplizierten Übungen oder Spezialausrüstung. Häufig helfen bereits regelmässige Blickwechsel, eine gut lesbare Darstellung, die richtige Position des Monitors und echte Pausen ohne den direkten Wechsel zum Smartphone. Wer trotz solcher Anpassungen regelmässig Beschwerden bemerkt, sollte mögliche Ursachen wie trockene Augen oder eine nicht mehr passende Sehkorrektur fachlich abklären lassen.

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Rückenschonend durch den Alltag: Sitzen, Heben, Tragen und Schlafen

Der Rücken wird im Alltag ständig belastet – beim langen Sitzen ebenso wie beim Tragen von Einkaufstaschen, beim Heben eines Kartons oder während vieler Stunden im Bett. Entscheidend ist dabei selten eine einzelne „perfekte“ Haltung. Wesentlich wichtiger sind Bewegung, regelmässige Positionswechsel, eine sinnvolle Lastverteilung und Techniken, die unnötige Belastungsspitzen vermeiden. Rückenschonendes Verhalten bedeutet deshalb nicht, den Rücken möglichst wenig zu benutzen. Im Gegenteil: Bei unspezifischen Rückenbeschwerden gehört Aktivität zu den wichtigsten Grundprinzipien. Ein sinnvoll eingerichteter Arbeitsplatz, kontrolliertes Heben, körpernahes Tragen, ausreichend Bewegung und eine Schlafumgebung, in der eine angenehme Position gefunden wird, ergänzen sich zu einer alltagstauglichen Strategie.

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Berufe im Spital: Wer neben Ärzteschaft und Pflege Patienten betreut

Ein Spital funktioniert nur, weil zahlreiche Berufsgruppen gleichzeitig ineinandergreifen. Ärzte stellen Diagnosen und treffen medizinische Entscheidungen, Pflegefachpersonen begleiten Patienten durch einen grossen Teil des Aufenthalts. Daneben arbeiten Radiologiefachpersonen, Laborfachleute, Therapeuten, Apotheker, Fachpersonen Operationstechnik, Sozialberatung, Ernährungsberatung, Patiententransport und viele weitere Spezialisten daran, dass Untersuchung, Behandlung und Rückkehr in den Alltag überhaupt möglich werden. Viele dieser Berufe bleiben für Patienten nur während einzelner Termine sichtbar. Eine Blutprobe verschwindet im Labor, ein Medikament kommt scheinbar selbstverständlich auf die Station und eine CT-Untersuchung dauert vielleicht nur wenige Minuten. Hinter jedem dieser Schritte stehen jedoch ausgebildete Fachpersonen mit klaren Verantwortungsbereichen. Gerade moderne Spitalmedizin ist deshalb weniger die Leistung einzelner Berufsgruppen als das Ergebnis interprofessioneller Zusammenarbeit.

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