Digitalisierung

Künstliche Intelligenz in der Schweiz – zwischen Innovation, Ethik und Regulierung

KI verspricht enormes Wirtschaftswachstum – und wirft zugleich gewichtige ethische Fragen auf. Im Gespräch mit Simon Ruesch (Swico) und Ethikprofessor Peter G. Kirchschläger (Universität Luzern, Gastprofessor ETH Zürich) geht es um Chancen, Risiken und die Rolle der Schweiz. Das Interview führte Nina Gerwoll.

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BAK Economics: Schweizer Wirtschaft wächst 2026 nur moderat um 0.9 Prozent

BAK Economics prognostiziert für 2026 ein verhaltenes Wachstum von 0.9 Prozent – trotz Zolldeal mit den USA bleibt die Dynamik gedämpft. Die Konjunkturexperten von BAK Economics erwarten für 2026 ein reales Wirtschaftswachstum von 0.9 Prozent. Die Prognose bleibt gegenüber August unverändert, da die Entlastung durch den neuen Zolldeal zwischen der Schweiz und den USA bereits zuvor berücksichtigt war. Das globale Umfeld mit anhaltender Unsicherheit und schwachem Investitionszyklus belastet die Export- und Investitionsgüterindustrie, während eine schleichende Eintrübung am Arbeitsmarkt zusätzlich bremst. Gleichzeitig stabilisieren Vorzieheffekte im Bau die Binnenkonjunktur.

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Remote Work 2.0: Wenn hybride Modelle zur neuen Organisationsform werden

Homeoffice war einst eine Ausnahmeregelung – heute ist es strategischer Bestandteil moderner Unternehmensführung. Schweizer Firmen stehen vor der Aufgabe, die Balance zwischen Flexibilität und Kultur zu meistern. Hybride Arbeitsmodelle gelten längst nicht mehr als Experiment, sondern als neue Organisationsform, die Produktivität, Wohlbefinden und Standortpolitik nachhaltig verändert. Die Pandemie war der Katalysator, doch die Entwicklung geht weit darüber hinaus. Wo früher Präsenz gleich Leistung bedeutete, zählt heute Vertrauen, Eigenverantwortung und digitale Struktur. Remote Work 2.0 steht für die nächste Stufe der Arbeitsorganisation: flexibel, technologiegestützt, aber bewusst menschlich.

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Wie KI-Prozesse Effizienz steigern, ohne Menschlichkeit zu verlieren

Kaum eine technologische Entwicklung prägt Unternehmen derzeit so stark wie künstliche Intelligenz. Doch während viele Betriebe auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung setzen, wächst die Sorge, dass Menschlichkeit, Intuition und Vertrauen auf der Strecke bleiben. Die Zukunft der Arbeit liegt nicht in der vollständigen Automatisierung – sondern im intelligenten Zusammenspiel von Mensch und Maschine. KI-Systeme übernehmen längst repetitive Aufgaben: von der Datenauswertung über Logistikplanung bis zur Kundenkommunikation. Doch die entscheidende Frage lautet: Wie weit darf Automatisierung gehen, ohne dass Empathie, Entscheidungsfreiheit und Unternehmenskultur darunter leiden?

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AI Governance Gaps: New Report Warns of Overlooked Environmental Impact

The Thomson Reuters Foundation hat die ersten Ergebnisse ihrer AI Company Data Initiative (AICDI) veröffentlicht – der bislang größten Datenerhebung zu Offenlegungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Gemeinsam mit der UNESCO entwickelt, analysierte die Studie die Governance-Strukturen von 1’000 Unternehmen aus 13 Branchen und zeigt deutliche Unterschiede zwischen dem Einsatz und der Kontrolle von KI-Systemen. Die Resultate offenbaren eine klare Diskrepanz zwischen der Geschwindigkeit, mit der KI eingeführt wird, und der Sorgfalt, mit der ihre Risiken überwacht werden. Unternehmen implementieren KI deutlich schneller, als sie ihre Governance-Systeme anpassen.

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GetAway Group: Fünf Reisetrends prägen den Vertriebsmarkt 2026

Steigende Kosten, Fachkräftemangel und Künstliche Intelligenz verändern die Branche – die GetAway Group identifiziert fünf zentrale Entwicklungen für das Reisejahr 2026. Der Reisemarkt steht vor einem dynamischen Jahr. Das Team der GetAway Group, führender Anbieter im Kurzreisemarkt mit sieben Plattformen wie Kurzurlaub, Kurz-Mal-Weg und Beauty24, analysiert die Lage im engen Austausch mit über 4'000 Hotelpartnern im DACH-Raum. Aus diesen Erkenntnissen leiten sich fünf Trends ab, die das Vertriebsjahr 2026 massgeblich beeinflussen werden.

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Glarner Kantonalbank startet mit neuem digitalen Auftritt und verbessertem E-Banking

Die Glarner Kantonalbank präsentiert seit Dezember ihren neuen Online-Auftritt. Mit modernem Design, verbesserter Benutzerführung und erhöhter Barrierefreiheit setzt die Bank neue Massstäbe für digitale Kundenerlebnisse. Der Relaunch umfasst die Website glkb sowie die Login-Seiten für E-Banking und Online-Produkte, die ebenfalls in neuem Look erscheinen und mit erweiterten Sicherheitsmassnahmen ausgestattet sind.

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Bechtle Schweiz unter neuer Führung: Martin Kull wird Vice President Switzerland

Bechtle ernennt Martin Kull zum neuen Vice President Switzerland. Der erfahrene ICT-Manager übernimmt ab sofort die Gesamtverantwortung für alle Schweizer Vertriebskanäle des Unternehmens. Der 60-jährige Schweizer folgt auf Christian Speck, der Bechtle nach neun Jahren im gegenseitigen Einvernehmen verlässt. Speck prägte die Entwicklung der Multichannel-Strategie im Schweizer Markt und trug massgeblich zum Erfolg der Bechtle Schweiz AG, Bechtle Suisse SA und Bechtle direct AG bei. Der Vorstand würdigt sein Engagement ausdrücklich.

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Cisco und OECD untersuchen globale Unterschiede bei Nutzung und Wirkung von KI

Cisco (NASDAQ: CSCO), weltweit führender Anbieter von Rechenzentrums-, Unternehmensnetzwerk- und Cybersicherheitslösungen, hat gemeinsam mit der OECD (Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) im Rahmen des Digital Well-being Hub die Risiken, Vorteile und Auswirkungen von KI auf das Leben der Menschen untersucht. Demnach gibt es grosse geografische und generationsbedingte Unterschiede. Generative KI entwickelt sich rasant von einer Neuheit zu einer Gewohnheit. Doch die Nutzungsraten erzählen möglicherweise nicht die ganze Geschichte. Cisco hat sich mit der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) im Rahmen des „Digital Well-being Hub“ zusammengeschlossen, um die Beziehung zwischen den Risiken und Vorteilen von Technologie sowie die Auswirkungen von KI auf das Leben der Menschen zu untersuchen. Neue Daten aus dem Hub zeigen, dass sich hinter den Schlagzeilen über die jugendliche Begeisterung für KI geografische und generationelle Unterschiede abzeichnen, die beeinflussen, wer von KI profitiert, wer die Risiken trägt und wie das digitale Leben das Wohlbefinden beeinflussen kann.

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Welche Folgen hat AI in der Schweiz bis jetzt auf Wirtschaft, Arbeitswelt und Gesellschaft

Künstliche Intelligenz verändert Wirtschaft, Arbeitsmarkt und Unternehmenslandschaft in der Schweiz bereits spürbar – mit Effizienzgewinnen, neuen Anforderungen und Risiken für Arbeitsplätze. Künstliche Intelligenz (AI) ist nicht nur Zukunftsmusik, sondern bereits Realität in vielen Schweizer Branchen. Unternehmen setzen AI ein, um Prozesse zu beschleunigen, Produktivität zu steigern und wettbewerbsfähig zu bleiben. Gleichzeitig beeinflusst AI den Arbeitsmarkt, die Kompetenzen, die Bildung und die Erwartungen von Arbeitskräften – positive Effekte ebenso wie Herausforderungen sind erkennbar.

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AI-Investitionen 2025: Startups sichern sich weltweit 64 Milliarden US-Dollar

Im dritten Quartal 2025 boomt Künstliche Intelligenz: Nordamerika und Europa dominieren mit Rekordfinanzierungen, angeführt von Anthropic und xAI. Anfang dieses Monats schloss das Londoner Fintech-Startup Revolut einen Sekundärverkauf ab, der das Unternehmen mit 75 Milliarden US-Dollar bewertete. Doch es sind vor allem KI-Startups, die derzeit den Löwenanteil neuer Investitionen auf sich ziehen – sowohl in den USA als auch in Europa. Eine aktuelle Analyse von BestBrokers gibt Einblick in die Venture-Capital-Landschaft 2025 und zeigt, welche Firmen und Branchen das grösste Interesse der Investoren wecken.

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Komax integriert DiIT-Software in neue Produktsparte Smart Factory Solutions

Seit 2022 gehört DiIT, Spezialist für integrierte Softwaresysteme in der Kabelsatzproduktion, zur Komax Gruppe – dem weltweit führenden Anbieter von Lösungen für die automatisierte Kabelverarbeitung. Nun hat Komax die Softwarelösungen von DiIT in die neu geschaffene Produktsparte Smart Factory Solutions eingebunden und damit einen weiteren Schritt in Richtung vollständig digitalisierter Fertigung vollzogen.

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IBM und Cisco entwickeln Basis für vernetztes Quantencomputing der Zukunft

IBM und Cisco wollen gemeinsam die Basis für vernetztes verteiltes Quantencomputing schaffen, das bereits Anfang der 2030er Jahre realisiert werden soll. IBM bringt seine Expertise beim Bau einsatzfähiger Quantencomputer ein, Cisco seine Innovationen im Bereich Quantennetzwerke. Die Partner erforschen, wie sich fehlertolerante Quantencomputer über die ehrgeizige Roadmap von IBM hinaus skalieren lassen. Zusätzlich wollen sie grundlegende Herausforderungen auf dem Weg zu einem Quantencomputing-Internet lösen.

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Qatar Airways und Google starten „Sky Studio Challenge“: KI-Filmproduktion über den Wolken

Qatar Airways und Google setzen einen neuen Massstab: Zum ersten Mal wurde ein vollständiger Werbefilm während eines Fluges produziert – dank Starlink-WLAN und Googles Gemini-KI. DOHA, Katar – Qatar Airways, Betreiberin der weltweit grössten Flotte von mit Starlink ausgestatteten Grossraumflugzeugen, hat zusammen mit Google die „Sky Studio Challenge“ lanciert. Dabei wurde erstmals bewiesen, dass komplette Werbefilme während eines einzigen Langstreckenflugs in 35'000 Fuss Höhe generiert, produziert, finalisiert und hochgeladen werden können – über die kostenlose, schnelle Starlink-Verbindung an Bord.

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INTERREG Bayern–Österreich: Vernetzung für die digitale Zukunft im Tourismus

Auf Schloss Neuburg am Inn trafen sich Vertreterinnen und Vertreter aus Bayern und Österreich zum Austausch über digitale Strategien im Tourismus. Im Rahmen des grenzübergreifenden INTERREG Bayern–Österreich P2P-Projekts lud der Tourismus Oberbayern München (TOM) gemeinsam mit dem Institut CENTOURIS der Universität Passau zu einer besonderen Vernetzungsveranstaltung auf Schloss Neuburg am Inn ein.

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Finanzmärkte in Bewegung: Nervosität steigt, doch Aktien bleiben gefragt

Die Nervosität an den Finanzmärkten steigt. Die hochgelobten Tech-Aktien sind neu auf der Verliererseite, wobei diese Aussage zu relativieren ist. Die Aktie von Nvidia hat 12% verloren, ist aber immer noch 84% teurer als Mitte April. Diejenige von Palantir verlor 19%, wird aber immer noch zum 10-fachen im Vergleich zu Anfang 2024 gehandelt. Der Volatilitätsindex VIX ist innert kurzer Zeit auf 22% gestiegen. Im mittelfristigen Chart ist das ein Erdbeben mit Stärke 3 und fällt nicht besonders auf. Die Unsicherheit schwappt wie üblich auf andere Märkte über.

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Künstliche Intelligenz in der Unternehmensführung: Chancen und Grenzen

Künstliche Intelligenz verändert die Art, wie Entscheidungen getroffen, Strategien entwickelt und Prozesse gesteuert werden. KI ist kein Zukunftskonzept mehr, sondern ein Werkzeug, das Managementkultur und Unternehmensführung grundlegend prägt. Immer mehr Schweizer Unternehmen setzen KI-gestützte Systeme in strategischen und operativen Bereichen ein – von der Personalplanung bis zur Marktanalyse. Doch während Effizienz und Prognosekraft steigen, wächst auch die Verantwortung, diese Technologie klug und ethisch zu nutzen. Führung wird neu definiert: Sie verlangt technologische Kompetenz, Weitsicht und menschliches Urteilsvermögen.

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EU Cyber Resilience Act: ONEKEY-Report zeigt Umsetzungsdefizite und Zuständigkeitschaos

Neue EU-Verordnung stellt Industrie vor komplexe Herausforderungen – ONEKEY analysiert aktuelle Lage und bietet konkrete Lösungen. Viele Firmen sind auf die neuen Pflichten der Cybersicherheitsverordnung noch nicht ausreichend vorbereitet – Zuständigkeiten unklar, Softwareentwicklung unterschätzt.

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