Krankheiten

Mini-Implantat SEED stimuliert Nerven gezielt und soll Schmerzen nachhaltig lindern

Mit der „Stimulating Electrode for Electroceutical Delivery (“SEED”)“ wollen Forscher der NYU Abu Dhabi und der Cleveland Clinic Abu Dhabi chronische Schmerzen und Bewegungsstörungen, die auf Nervenschäden zurückzuführen sind, therapieren. Dazu ist nicht einmal eine OP nötig, heisst es. Das Gerät, das so gross ist wie ein Samenkorn, wird minimalinvasiv mit einer Spritze injiziert. Es steuert die Nervenaktivität ohne Batterien oder Kabel und ermöglicht so eine einfachere und weniger invasive Methode zur Behandlung neurologischer Erkrankungen.

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Neues Polymermaterial könnte schwere Röntgenschürzen künftig überflüssig machen

Ein leichtes und flexibles Polymermaterial könnte künftig die schweren Röntgenschürzen ersetzen, die heute in Spitälern und medizinischen Einrichtungen zum Schutz vor Strahlung eingesetzt werden. Nach Angaben der University of Waterloo bietet das neu entwickelte Material einen vergleichbaren Schutz vor Röntgenstrahlung, reduziert das Gewicht der Schutzkleidung jedoch um nahezu 90 Prozent. Damit könnte die Belastung für medizinisches Fachpersonal deutlich sinken, da viele Beschäftigte aufgrund der schweren Schutzkleidung regelmässig über Rücken- und Nackenschmerzen klagen.

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Roche erhält Zulassung für neuen Test zur gezielteren Behandlung von Prostatakrebs

Roche hat von der US-Arzneimittelbehörde FDA die Zulassung für einen neuen Diagnostiktest erhalten. Der Test hilft dabei, bei Patienten mit Prostatakrebs einen bestimmten biologischen Marker nachzuweisen. Dadurch kann festgestellt werden, ob eine gezielte Behandlung mit dem Medikament TRUQAP® infrage kommt. Der sogenannte VENTANA® PTEN (SP218) RxDx Assay ist der erste zugelassene immunhistochemische Begleittest zur Bestimmung eines PTEN-Verlusts bei Prostata-Adenokarzinomen.

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Nach fünfjähriger Sanierung: Marie-Colinet-Haus stärkt Medizin und Familienversorgung

Die Insel Gruppe hat das vollständig erneuerte Marie-Colinet-Haus heute im Beisein von Regierungsrat Pierre Alain Schnegg feierlich eröffnet. Innerhalb der bestehenden Gebäudehülle ist ein modernes Spital entstanden, das die Versorgung in der Frauenheilkunde, der Neonatologie und der Augenheilkunde nach modernsten Standards ermöglicht. Die Frauenklinik und die Neonatologie der Kinderklinik werden das Gebäude im August 2026 beziehen, die Augenklinik folgt im September 2026.

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Dr. med. Samuel Schmid wird neuer Klinikleiter Orthopädie im Oberwallis

Das Spitalzentrum Oberwallis SZO ernennt Dr. med. Samuel Schmid per 1. Dezember 2026 zum Klinikleiter der Klinik Orthopädie / Traumatologie. Mit seiner ausgewiesenen fachlichen Expertise und langjährigen klinischen Erfahrung übernimmt er die medizinische und strategische Leitung der orthopädischen Versorgung im Oberwallis. Er tritt die Nachfolge von Dr. med. Andreas Ottersbach an, der sich für eine Frühpensionierung entschieden hat.

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Neuer Chefarzt Radiologie am Spital Muri: Keivan Daneshvar übernimmt Leitung

Die Spitalleitung hat PD Dr. med. Keivan Daneshvar zum neuen Chefarzt Radiologie gewählt. Er tritt seine Funktion am 1. Dezember 2026 an und übernimmt die Nachfolge Dr. med. Dragoljub Pisteljic, der Ende 2026 in den wohlverdienten Ruhestand treten und seine Tätigkeit als Chefarzt Radiologie abgeben wird.

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Wer nicht raucht, kann über 500’000 Euro Vermögen aufbauen

Würden Raucher die für Zigaretten und Co in 30 Jahren ausgegebenen rund 186’000 Euro stattdessen in einen ETF-Sparplan investieren, könnten sie mehr als eine halbe Mio. Euro Depotvermögen ansparen. Das zeigen Berechnungen des Vergleichsportals Verivox zum Welt-Nichtrauchertag am 31. Mai. „Für einen möglichst effektiven Vermögensaufbau sind thesaurierende ETFs die beste Wahl. Dabei werden Dividenden nicht ausgeschüttet, sondern gleich wieder in neue ETF-Anteile investiert. So entfaltet der Zinseszins-Effekt seine volle Wirkung“, unterstreicht Oliver Maier, Geschäftsführer der Verivox Finanzvergleich GmbH.

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KI erkennt Schmerzen künftig anhand kleinster Gesichtsbewegungen und Herzsignale

Forscher der Rutgers University messen Schmerzen künftig anhand winziger Gesichtsbewegungen, die selbst geübte Beobachter kaum wahrnehmen können. Eine speziell trainierte Software mit Künstlicher Intelligenz analysiert die Signale innerhalb weniger Sekunden. Das Forschungsteam um Elizabeth Torres und ihre Doktorandin Mona Elsayed verfolgt das Ziel, eine einheitliche Schmerzskala zu entwickeln. Da jeder Mensch eine unterschiedliche Schmerzschwelle besitzt, sollen körpereigene Signale künftig eine objektivere Bewertung ermöglichen.

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Weltweite Zunahme psychischer Erkrankungen belastet Wirtschaft und Gesellschaft

Fast 1,2 Milliarden Menschen leiden weltweit unter einer psychischen Erkrankung. Das sind fast doppelt so viele Betroffene wie noch 1990. Dieser starke Anstieg hat psychische Erkrankungen zur führenden Ursache von Behinderung gemacht, wie eine Studie des Institute for Health Metrics and Evaluation zeigt. Die Untersuchung wurde in Zusammenarbeit mit der University of Queensland durchgeführt. Demnach sind Personen zwischen 15 und 19 Jahren sowie Frauen überdurchschnittlich häufig betroffen.

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Versteckte Mehrarbeit und KI-Burnout belasten Fachkräfte zunehmend

Laut neuen Erkenntnissen des globalen Unternehmens für Talentlösungen Robert Walters geben 8 von 10 Berufstätigen an, dass sich ihr Aufgabenbereich in den letzten 12 Monaten inoffiziell erweitert hat. Die Kurzumfrage zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer nun zusätzliche Arbeitsaufgaben bewältigt, die aus gestiegenen Erwartungen in den letzten 12 Monaten resultieren, ohne dass dies offiziell anerkannt wird, ohne zusätzliche Bezahlung oder ohne Aufstiegsmöglichkeiten.

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Mehr als 3000 Menschen absolvieren Pflegeausbildung in der Zentralschweiz

Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktorenkonferenz (ZGDK) traf sich unter dem Präsidium von Regierungsrat Damian Meier, SZ, am 18. Mai 2026 im Rathaus in Schwyz zu ihrer Frühjahrssitzung. Im Fokus der Sitzung standen eine Präsentation des Gesundheitsclusters Zentralschweiz sowie eine Übersicht über die laufenden Projekte von XUND. Im Rahmen der Sitzung vom 18. Mai 2026 befasste sich die ZGDK mit einer breiten Palette an Themen. Die Zentralschweizer Gesundheitsdirektorinnen- und -direktoren liessen sich über das Projekt „Gesundheitscluster Zentralschweiz“ informieren. Im Zentrum des Projekts steht die Idee, die Zusammenarbeit zwischen den drei Bildungs- und Forschungseinrichtungen in der Zentralschweiz – dem Bildungszentrum XUND, der Universität Luzern und der Hochschule Luzern – systematisch und kontinuierlich zu vertiefen, das heisst Synergien für die Ausbildung, Weiterbildung und Forschung zu nutzen, Angebote gemeinsam zu entwickeln und auf diesem Weg einen Beitrag zur Gesundheitsversorgung in der Zentralschweiz zu leisten.

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Alzheimer-Studie untersucht Schutzfaktoren für Denk- und Gedächtnisleistung

Ein gesundes Gehirn schützt die Denk- und Gedächtnisfähigkeiten vor den frühen Auswirkungen von Alzheimer. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Murdoch University in Zusammenarbeit mit AdventHealth. Manche Menschen erhalten jedoch ein hohes Ausmass der geistigen Leistungsfähigkeit aufrecht, obwohl ihre Gehirne bereits frühe Anzeichen einer Erkrankung aufweisen. Daher wollten die Forscher wissen, wie es zu diesem Phänomen kommt. Umfassende Analyse Forschungsleiterin Kelsey Sewell von der Murdoch University und ihr Team haben untersucht, warum manche Gehirne resilienter sind als andere. Zudem haben die Experten analysiert, ob Faktoren wie die Bildung, der sozioökonomische Status und die Gesundheit des Gehirns einen Unterschied machen. Mit diesen Erkenntnissen könnten frühere und gezieltere Strategien zur Minimierung der Auswirkungen der Krankheit auf das Gedächtnis und die Denkfähigkeit entwickelt werden, heisst es.

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Gesundheit Sprechstunde lanciert neues Schweizer Magazin für Medizin und Prävention

Mit der „Gesundheit Sprechstunde“ lanciert die zur Medienart Gruppe zugehörige Gesundheit Sprechstunde GmbH im Mai 2026 ein neues Schweizer Gesundheitsmagazin. Das Format erscheint als Heft-in-Heft in den Zeitschriften „annabelle“ und „Zeitlupe“ sowie digital auf gesundheit-sprechstunde.ch. Die „Gesundheit Sprechstunde“ richtet sich an Leserinnen und Leser, die medizinische Themen verständlich, fundiert und praxisnah aufbereitet erhalten möchten. Das Magazin verbindet medizinische Expertise mit alltagsnahen Erklärungen und persönlichen Geschichten. Im Zentrum stehen Krankheitsbilder, Prävention, Therapien sowie Orientierung im Gesundheitswesen – nahbar und verständlich erklärt von namhaften Expertinnen und Experten aus der Schweiz.

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Forscher untersuchen wichtige Rolle von Immunzellen bei Krebs und Entzündungen

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) fördert den Sonderforschungsbereich/Transregio (TRR) 332 „Neutrophile: Entwicklung, Verhalten und Funktion“ in einer zweiten Förderperiode mit rund 13 Millionen Euro. Am TRR 332 sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen massgeblich beteiligt. Die Forschenden untersuchen die bislang unterschätzte Vielfalt und Funktion von Neutrophilen – den häufigsten weissen Blutkörperchen. Lange galten diese Immunzellen als kurzlebig und funktionell einheitlich. Neue Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass Neutrophile zentrale Funktionen bei chronischen Entzündungen, Krebs und der Aufrechterhaltung gesunder Gewebe übernehmen.

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Studie: Häufige Restaurantbesuche erhöhen Risiko für Übergewicht

Der Besuch in Restaurants steht mit einer Gewichtszunahme und Fettleibigkeit in Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung der Universität Göttingen und der Universität Heidelberg. Dafür haben die Wissenschaftler repräsentative Umfragen aus 65 Ländern ausgewertet.

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Alternative zu Alzheimer-Medikamenten: Moderne Hirnstimulation zeigt Wirkung

Es herrscht nach wie vor ein deutliches Ungleichgewicht in der Bekanntheit der verschiedenen modernen Therapiewege bei Alzheimer, Parkinson, aber auch für Depressionen: Während die Hoffnungen auf die neuen Alzheimer-Antikörper wie Lecanemab oder Donanemab zunehmend Ernüchterung auslösen, entwickelt sich seit Jahren parallel ein völlig anderes, längst grosses medizinisches Feld in Neurologie und Psychiatrie – die verschiedenen Methoden der sogenannten nicht-invasiven Hirnstimulation. Doch obwohl längst tausende Studien, internationale Forschungsprogramme und etliche spezialisierte Zentren existieren, die diese Methoden erfolgreich anwenden, wissen Millionen Betroffene bis heute kaum etwas darüber.

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Neue Ergo4All-App analysiert ergonomische Arbeitsabläufe direkt per Smartphone

Eine neue App der USTP – University of Applied Sciences St. Pölten ermöglicht es, Arbeitsabläufe direkt per Smartphone zu analysieren und zu verbessern. Entwickelt im Projekt „Ergo4All“ gemeinsam mit der TU Wien, basiert die Anwendung auf moderner Bildverarbeitung und künstlicher Intelligenz. Sie ist Teil eines wachsenden Forschungsschwerpunkts an der USTP, der sich mit markerlosem Bewegungstracking und biomechanischer Analyse ausserhalb von Laboren beschäftigt – mit Anwendungen von der Arbeitswelt bis zur Rehabilitation.

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Oxford-Studie: Menschenfreundliche Chatbots stimmen falschen Annahmen zu

Warmherzig und zugleich freundlich reagierende KI-Chatbots machen deutlich häufiger sachliche Fehler und stimmen falschen Annahmen zu als jene, die nicht auf Menschenfreundlichkeit getrimmt sind. Das zeigen Forschungsergebnisse des Oxford Internet Institute der University of Oxford. Die Wissenschaftler analysierten insgesamt mehr als 400.000 Antworten von verschiedenen Chatbots und ihren modifizierten Varianten.

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