Innovation

Holz-Hybridbau im Mehrfamilienhaus: Tragwerk und Brandschutz

Holz-Hybridbauten verbinden vorgefertigte Holzbauteile mit Beton, Stahl oder mineralischen Ausbaukomponenten. Im Mehrfamilienhaus kann diese Kombination geringe Eigenlasten, kurze Montagezeiten und eine präzise Fertigung ermöglichen. Tragwerk, Brandschutz, Schallschutz und Gebäudetechnik müssen jedoch von Beginn an als zusammenhängendes System geplant werden. Die Bezeichnung Hybridbau beschreibt keine einzelne Konstruktionsweise. Manche Gebäude besitzen einen Betonkern und Geschossdecken aus Holz, andere kombinieren Holzstützen mit Holz-Beton-Verbunddecken oder setzen lediglich Sockelgeschoss und Treppenhaus mineralisch um. Welche Lösung sinnvoll ist, hängt von Gebäudehöhe, Spannweiten, Grundriss, Baugrund, Nutzung und gefordertem Feuerwiderstand ab.

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Kooperationen zwischen Unternehmen: Partner auswählen und Zusammenarbeit gestalten

Kooperationen eröffnen Unternehmen Zugang zu Wissen, Technologien, Vertriebskanälen und Kapazitäten, die sich allein nur mit grossem Aufwand aufbauen liessen. Ihr Nutzen entsteht jedoch nicht durch die Absichtserklärung, sondern durch eine sorgfältige Partnerwahl und eine Arbeitsstruktur, die Ziele, Beiträge und Entscheidungswege verbindlich ordnet. Gute Zusammenarbeit verbindet Vertrauen mit überprüfbaren Abmachungen. Die Bandbreite reicht vom gemeinsamen Einkauf über Marketing- und Vertriebsallianzen bis zur Entwicklung neuer Produkte. Je näher die Partner dabei an Kundendaten, Kernprozesse oder geistiges Eigentum heranrücken, desto genauer müssen Zuständigkeiten und Schutzmechanismen festgelegt sein. Ein begrenztes Pilotprojekt zeigt häufig schneller als lange Verhandlungen, ob Strategie, Tempo und Arbeitskultur tatsächlich zusammenpassen.

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Vom Prototyp zur Markteinführung: Produkte strukturiert testen und lancieren

Ein überzeugender Prototyp ist noch kein marktreifes Produkt. Zwischen der ersten funktionierenden Ausführung und dem Verkaufsstart liegen Nutzertests, technische Prüfungen, eine belastbare Kalkulation und zahlreiche Entscheidungen über Fertigung, Logistik und Kommunikation. Wer diese Schritte als zusammenhängenden Lernprozess organisiert, erkennt Schwächen früh und investiert gezielter. Eine strukturierte Markteinführung beginnt deshalb lange vor der ersten Kampagne. Sie übersetzt Annahmen in überprüfbare Fragen, versieht jede Entwicklungsstufe mit Abnahmekriterien und verbindet Produktentwicklung, Produktion, Marketing und Kundendienst. So entsteht aus einer Idee schrittweise ein Angebot, das technisch funktioniert, ein relevantes Bedürfnis erfüllt und im Betrieb beherrschbar bleibt.

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Podcast aufnehmen ohne Studiofrust: Mikrofon, Raumakustik und Schnitt

Ein guter Podcast beginnt nicht mit teurem Studioequipment, sondern mit einer verständlichen Idee, einem ruhigen Aufnahmeort und einer sauberen Signalkette. Schon ein passendes Mikrofon, ein konstanter Sprechabstand und wenige gezielte Massnahmen gegen Raumhall können eine Stimme klar und nah klingen lassen. Entscheidend ist, Fehler vor der Aufnahme zu vermeiden: Übersteuerungen, Hall und laute Nebengeräusche lassen sich später nur begrenzt reparieren. Dieser Leitfaden führt Schritt für Schritt von der ersten Raumprobe bis zur fertigen Audiodatei. Er erklärt dynamische und Kondensatormikrofone, USB- und XLR-Anschlüsse, Pegel, Mehrspuraufnahmen, Schnitt, Klangbearbeitung, Lautheit und Export. Dazu kommen konkrete Startkonfigurationen, ein Akustik-Selbsttest, eine visuelle Signalkette und ein Ablauf, mit dem auch eine erste Episode systematisch produziert werden kann.

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Florian Teuteberg übernimmt Präsidium von Migros Online

Migros Online richtet seine Führung und strategische Organisation neu aus. Florian Teuteberg, CEO und Mitgründer von Digitec Galaxus, übernimmt das Präsidium des Verwaltungsrats.

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Lieferanten professionell bewerten: Qualität, Zuverlässigkeit und Gesamtkosten

Ein niedriger Einkaufspreis macht einen Lieferanten noch lange nicht wirtschaftlich. Fehlerhafte Ware, verspätete Lieferungen, hohe Prüfkosten oder fehlende Ersatzteile können einen scheinbaren Preisvorteil rasch aufzehren. Eine professionelle Lieferantenbewertung verbindet deshalb messbare Leistungsdaten mit einer systematischen Betrachtung von Risiken und Gesamtkosten. Eine belastbare Bewertung schafft Transparenz für Einkauf, Qualitätsmanagement, Logistik und Geschäftsleitung. Sie erleichtert die Auswahl neuer Partner, zeigt Verbesserungsbedarf bei bestehenden Lieferanten und macht Abhängigkeiten sichtbar. Entscheidend sind klare Kriterien, einheitliche Messregeln und nachvollziehbare Konsequenzen.

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Teilzeitarbeit mit Verantwortung: 12 Regeln, damit Führung wirklich funktioniert

Teilzeitarbeit in einer verantwortungsvollen Funktion scheitert selten am Pensum allein. Kritisch wird sie, wenn eine Vollzeitrolle unverändert bestehen bleibt, Entscheidungen an freien Tagen auflaufen und Erreichbarkeit stillschweigend zur Dauerpflicht wird. Tragfähig ist das Modell erst, wenn Arbeitsmenge, Befugnisse, Stellvertretung und Informationsfluss zum vereinbarten Pensum passen. Die Ausgangslage ist für Schweizer Unternehmen relevant: Im zweiten Quartal 2024 arbeiteten 38,7 Prozent der Erwerbstätigen weniger als 90 Prozent und galten damit in der Schweizer Statistik als teilzeiterwerbstätig. Unter Arbeitnehmenden mit Unternehmensleitungs- oder Vorgesetztenfunktion lag der Anteil im Jahresdurchschnitt 2024 jedoch bei 24,0 Prozent, gegenüber 45,5 Prozent bei Beschäftigten ohne Vorgesetztenfunktion. Die Lücke zeigt: Teilzeit ist verbreitet, der Zugang zu Verantwortung bleibt aber deutlich enger.

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OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

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SWISS Airbus A350 trägt den Namen „Zug“ und wird zum fliegenden Botschafter der Region

Zug ist künftig auch auf der internationalen Langstrecke präsent. Der dritte Airbus A350-900 von SWISS trägt den Namen „Zug“. Die Namensgebung geht auf eine Initiative von Zug Tourismus zurück. Mit dem neuen Langstreckenflugzeug wird der Name Zug weit über die Landesgrenzen hinaus sichtbar und reist als Botschafter für eine weltoffene Wirtschafts- und Tourismusregion rund um die Welt.

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HostPress SUMMIT 2026: Grosses WordPress-Event startet am 17. September

Am Donnerstag, 17. September 2026, wird Eppelborn im Saarland zum Treffpunkt der WordPress-Branche. Beim HostPress SUMMIT 2026 erwarten die Teilnehmer Fachvorträge, praxisnahe Einblicke, Networking und eine grosse Jubiläumsfeier zum zehnjährigen Bestehen von HostPress. Das Tagesevent im Veranstaltungszentrum Big Eppel richtet sich an alle, die beruflich mit WordPress, Webentwicklung, Hosting, IT-Sicherheit oder digitalem Marketing arbeiten. Die Teilnahme am gesamten Tagesprogramm ist kostenlos.

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Feuerwehrdrohnen mit Wärmebildkamera: Glutnester aus der Luft erkennen

Feuerwehrdrohnen verschaffen der Einsatzleitung innerhalb kurzer Zeit einen Überblick über Brände, beschädigte Gebäude und schwer zugängliches Gelände. Mit Wärmebildkameras können sie auffällige Temperaturunterschiede sichtbar machen, Brandherde eingrenzen und Bereiche kontrollieren, die für Einsatzkräfte nur unter hohem Risiko erreichbar wären. Die Technik liefert jedoch keine fertigen Entscheidungen. Ein Wärmebild zeigt Oberflächentemperaturen und thermische Auffälligkeiten, kann aber weder durch Wände sehen noch einen Brand zweifelsfrei beurteilen. Entscheidend bleiben ausgebildete Piloten, erfahrene Bildauswerter, klare Einsatzaufträge und die Einordnung der Aufnahmen durch die Einsatzleitung.

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RAV Obwalden Nidwalden feiert 30 Jahre Zusammenarbeit auf dem Arbeitsmarkt

Das Regionale Arbeitsvermittlungszentrum (RAV) Obwalden Nidwalden besteht seit 30 Jahren. Das Jubiläum der schweizweit einzigartigen Zusammenarbeit zweier Kantone wurde kürzlich in schlichtem Rahmen gefeiert. Obwalden und Nidwalden ziehen eine positive Bilanz und wollen die bewährte Zusammenarbeit auch angesichts künftiger Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt fortsetzen. Seit 30 Jahren betreiben Obwalden und Nidwalden ein gemeinsames Regionales Arbeitsvermittlungszentrum – kurz RAV. Damit gingen die beiden Kantone damals einen schweizweit einmaligen Weg, der sich bis heute bewährt hat. Das 30-jährige Bestehen wurde am 4. September 2026 in Hergiswil im Rahmen einer schlichten Feier gewürdigt.

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Smart Home ohne Technikfrust: Geräte, Standards und zentrale Steuerung

Ein Smart Home muss weder mit einem Technikraum voller Zentralen beginnen noch den gesamten Haushalt automatisieren. Für den Einstieg genügt ein klarer Anwendungsfall: Licht zeitabhängig schalten, die Raumtemperatur besser regeln oder bei einem offenen Fenster eine Meldung auslösen. Entscheidend ist, Geräte nicht isoliert zu kaufen, sondern ihre Funktechnik, Steuerungsplattform, Updateversorgung und Bedienbarkeit zusammen zu betrachten. Die technische Vielfalt bleibt anspruchsvoll: Matter, Thread, WLAN, Zigbee, Z-Wave und Bluetooth erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Hinzu kommen Hersteller-Apps, Sprachassistenten, Bridges und lokale Steuerzentralen. Wer diese Ebenen trennt, erkennt schneller, welche Komponenten tatsächlich gebraucht werden. Ein schrittweiser Aufbau mit manuellen Rückfallebenen schützt vor Fehlkäufen und hält das Zuhause auch bei einer Internetstörung bedienbar.

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Biobitumen: Wie biobasierte Bindemittel den Asphalt verändern

Biobitumen soll fossiles Bitumen im Asphalt teilweise oder vollständig ersetzen. Als Rohstoffe kommen unter anderem Lignin, Pflanzenöle, Nebenprodukte der Forstwirtschaft, Pyrolyseöle und Flüssigkeiten aus Cashewschalen infrage. Die Herkunft allein macht ein Bindemittel jedoch noch nicht nachhaltig: Technische Lebensdauer, Transporte, Verarbeitung, Flächennutzung und spätere Wiederverwertung entscheiden über die tatsächliche Umweltbilanz. Asphalt muss bei Sommerhitze, Frost, Schwerverkehr und Feuchtigkeit zuverlässig funktionieren. Neue Bindemittel können daher nicht allein anhand ihres biogenen Anteils beurteilt werden. Laborprüfungen, Versuchsstrecken und langjährige Beobachtungen müssen zeigen, ob sie Verformung, Rissbildung und Alterung ebenso gut widerstehen wie etablierte Produkte.

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Besprechungsräume ausstatten: Möbel, Medientechnik und Raumakustik

Ein guter Besprechungsraum unterstützt Entscheidungen, konzentrierte Gespräche und hybride Zusammenarbeit, ohne selbst zum Thema zu werden. Dafür müssen Möblierung, Bild und Ton, Licht, Lüftung sowie Akustik als zusammenhängendes System geplant werden. Ein teurer Bildschirm gleicht weder einen halligen Raum noch eine ungünstige Sitzordnung aus. Unternehmen gewinnen deshalb mehr durch ein präzises Nutzungsprofil als durch eine lange Einkaufsliste. Teilnehmerzahl, Sitzungsdauer, Vertraulichkeit, Arbeitsformen und technische Plattformen bestimmen, welche Ausstattung tatsächlich trägt. Der folgende Leitfaden ordnet die wichtigsten Entscheidungen ein und zeigt, wie sich Fehlkäufe, Medienbrüche und spätere Umbauten vermeiden lassen.

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Von SEO zu GEO: Wie Unternehmen in KI-Antworten sichtbar werden und bleiben

Generative Suchsysteme verändern den Weg von der Frage zur Kaufentscheidung. Statt zehn Links zu prüfen, erhalten Nutzer zunehmend eine zusammengefasste Antwort, einen Produktvergleich oder eine Empfehlung mit wenigen Quellenhinweisen. Für Unternehmen entsteht damit eine neue Aufgabe: Inhalte müssen weiterhin in Suchmaschinen auffindbar sein und zugleich als verständliche, belastbare Quelle für KI-generierte Antworten taugen. Generative Engine Optimization, kurz GEO, erweitert die klassische Suchmaschinenoptimierung um diese neue Form der Sichtbarkeit. Entscheidend sind keine vermeintlichen Tricks für einzelne Sprachmodelle. Gefragt sind technisch zugängliche Websites, eindeutig beschriebene Angebote, überprüfbare Aussagen, eigenständige Informationen und eine Content-Struktur, aus der sich einzelne Antworten korrekt entnehmen lassen. SEO bleibt dabei das Fundament: Ohne Crawlbarkeit, Indexierung und thematische Relevanz fehlt generativen Systemen häufig bereits der Zugang zum Inhalt.

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Thurgau digitalisiert Nutzungsplanverfahren und Baugesuche mit eBau und ePlan-Portale

Im Kanton Thurgau galt im Baubewilligungs- und Einspracheverfahren sowie im Nutzungsplanverfahren bisher der Grundsatz der Schriftlichkeit. Neu können Baugesuche digital abgewickelt werden. Dazu sind verschiedene Anpassungen am Planungs- und Baugesetz und an der Verordnung zum Planungs- und Baugesetz und zur Interkantonalen Vereinbarung über die Harmonisierung der Baubegriffe erforderlich. Diese Änderungen hat der Regierungsrat des Kantons Thurgau nun in eine externe Vernehmlassung gegeben.

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Mobilfunkauktion ab 855 Millionen – teure Neuvergabe für Swisscom, Sunrise und Salt

Für Swisscom, Sunrise und Salt steht eine milliardenschwere Neuordnung des Schweizer Mobilfunks bevor. Die Eidgenössische Kommunikationskommission ComCom hat die Ausschreibung für einen grossen Teil der ab 2029 verfügbaren Mobilfunkfrequenzen eröffnet. Werden sämtliche angebotenen Frequenzen nachgefragt, liegt der Mindestpreis bei insgesamt 854,7 Millionen Franken. Die betroffenen Frequenzen bilden einen wichtigen Teil der heutigen Mobilfunkversorgung in der Schweiz. Die bestehenden Konzessionen wurden 2012 vergeben und laufen Ende 2028 aus. Deshalb müssen die Nutzungsrechte für die Zeit ab 2029 neu verteilt werden. Die eigentliche Auktion ist für das zweite Quartal 2027 vorgesehen. Interessierte Unternehmen können sich bis zum 3. Dezember 2026 für das Verfahren bewerben.

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