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Boston-Studie sieht wirtschaftliche Risiken durch Cookie-Ablehnung

Forscher der Boston University brechen eine Lanze für Cookies, die die meisten Internet-Nutzer kaum beachten oder einfach nur lästig finden. Immer häufiger wehren sich User sogar aktiv gegen Cookies, mit denen Websites und Werbetreibende wiederkehrende Kunden erkennen, indem sie datenschutzfreundliche Browser wählen oder auf die Ablehnen-Schaltfläche klicken. Doch der Verzicht auf Cookies, so die Experten der Boston University, könnte erhebliche negative Folgen für das freie Web haben. Wenn digitale Unternehmen, Content-Ersteller und Werbetreibende mit dem Surfverhalten der Internet-Nutzer kein Geld mehr verdienen, könnten auch die Qualität und der Nutzen der von ihnen angebotenen Produkte darunter leiden.

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40'000 Fussballunfälle pro Jahr: Suva setzt auf Prävention bei Turnieren

Während die Weltbesten bald an der Fussball-WM um den Titel kämpfen, locken auch Grümpel- und Firmenturniere auf die Plätze: Mit der Begeisterung steigt das Risiko – jährlich verzeichnen Schweizer Unfallversicherer rund 40 000 Fussballunfälle. Wer präventiv handelt, kann das Risiko deutlich senken. Die Suva unterstützt Veranstalter dabei. Fussball gehört zu den unfallträchtigsten Freizeitsportarten der Schweiz – und die Unfälle werden folgenreicher: Die 40 000 jährlichen Unfälle verursachen rund 680 000 betriebliche Ausfalltage; die Unfallversicherer bezahlen dafür knapp 200 Mio. Franken pro Jahr. Ein Fussballunfall hat heute im Schnitt 15 Ausfalltage zur Folge, vor zehn Jahren waren es noch 12. Pro Ausfalltag entstehen Kosten von rund 600 bis 1000 Franken, sodass ein durchschnittlicher Fussballunfall insgesamt Kosten von rund 9000 bis 15 000 Franken verursacht.

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Omni-Channel-Studie 2026: Schweizer kaufen digitaler, spontaner und mobiler ein

Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten kaufen spontaner ein, wechseln zwischen Kanälen und erledigen ihre Einkäufe häufig mit dem Smartphone. Das geht aus der Neuauflage der Omni-Channel-Studie des Instituts für Handelsmanagement an der HSG hervor. Migros ist und bleibt der bekannteste Omni-Channel Händler. Befragt wurden knapp 3000 Personen im DACH-Raum. Das Einkaufsverhalten in der Schweiz verändert sich. Online-Shops und stationäre Geschäfte bleiben zwar gleich wichtig, aber Smartphones gewinnen an Bedeutung. Gleichzeitig sinkt die Loyalität gegenüber Händlern und Marken. Trotz wachsender Aufmerksamkeit für künstliche Intelligenz bleibt deren Einfluss auf den Einkauf aktuell gering. Entscheidend sind weiterhin Online-Shops, Suchmaschinen und stationäre Läden, wie die Untersuchung der beiden Forscher Prof. Dr. Thomas Rudolph und Dr. Christopher Schraml am Institut für Handelsmanagement der Universität St.Gallen (IRM-HSG) zeigt.

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ORO eröffnet die Glacesaison in Zürich mit apulischer Tradition und floralen Kreationen

Die Zürcher Glacésaison ist eröffnet. Die Gelateria ORO an der Münstergasse 2 vereint klassische Sorten mit raffinierten Kreationen nach apulischem Geheimrezept. Diesen Sommer ergänzen florale Varianten das Sortiment – inspiriert von den kunstvoll gebundenen Blumensträussen, die ebenfalls in der Gelateria erhältlich sind. Floristin und ORO-Gründerin Tiffany hat ihr Gespür in jeden Winkel gelegt – pudrig-rosa, golden und so einladend wie ein frischer Blumenstrauss oder ein zartschmelzendes Glacé.

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Versteckte Mehrarbeit und KI-Burnout belasten Fachkräfte zunehmend

Laut neuen Erkenntnissen des globalen Unternehmens für Talentlösungen Robert Walters geben 8 von 10 Berufstätigen an, dass sich ihr Aufgabenbereich in den letzten 12 Monaten inoffiziell erweitert hat. Die Kurzumfrage zeigt, dass die Mehrheit der Teilnehmer nun zusätzliche Arbeitsaufgaben bewältigt, die aus gestiegenen Erwartungen in den letzten 12 Monaten resultieren, ohne dass dies offiziell anerkannt wird, ohne zusätzliche Bezahlung oder ohne Aufstiegsmöglichkeiten.

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Sechs von zehn Firmen nutzen KI: UBS-Umfrage zeigt Chancen und Risiken

Gemäss einer von UBS und dem Marktforschungsinstitut Intervista durchgeführten repräsentativen Umfrage bei rund 2500 Schweizer Firmen aus allen Segmenten kommt künstliche Intelligenz (KI) aktuell in sechs von zehn Schweizer Unternehmen zum Einsatz. „Viele Firmen nutzen KI, wenige systematisch“, erklärt UBS-Ökonom Alessandro Bee. „Nur die wenigsten Firmen setzen KI systematisch in allen Geschäftsprozessen – Entscheidungsfindung, Produktentwicklung, Prozessautomatisierung und Kundenbetreuung – ein“. Kleine Unternehmen nutzen KI vor allem für Analysezwecke, während bei grossen Firmen die Automatisierung von Geschäftsprozessen die meistgenannte Anwendung ist. Je höher der Digitalisierungsgrad einer Branche, desto eher eignet sich das Unternehmen für den Einsatz von KI.

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Studie warnt vor versteckten Kostenfallen in modernen Videospielen für Jugendliche

Viele Hersteller von Videospielen ziehen Nutzern mit raffinierten Tricks Geld aus der Tasche, das sie eigentlich gar nicht ausgeben wollen. Diesen Vorwurf erheben Forscher der Universitat Oberta de Catalunya. Sie sehen einen konsistenten Zusammenhang zwischen diesen versteckten Mechanismen und Verhaltensweisen durch problematisches Glücksspiel bei jungen Menschen.

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CUPRA Raval startet 2026 als rebellisches Elektroauto mit bis zu 446 Kilometern

CUPRA stellt mit dem neuen CUPRA Raval weiterhin Konventionen infrage. Der vollelektrische Stadtflitzer kombiniert markantes Design, sportliche Dynamik und moderne Digitalisierung in einem kompakten Elektrofahrzeug für den urbanen Alltag. Der CUPRA Raval markiert für die Marke den Beginn einer neuen Ära. Das Modell verbindet Elektrifizierung mit dynamischer Performance, hochwertigen Ausstattungsmerkmalen und zahlreichen Individualisierungsmöglichkeiten.

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Kostenloses Oldtimer-Festival lockt Familien und Fans historischer Fahrzeuge nach Sarnen

O-iO (Oldtimer in Obwalden) verwandelt den Hauptort Sarnen am kommenden Wochenende wieder in ein lebendiges Stück Verkehrsgeschichte – bereits zum 27. Mal. Das Publikum erwartet ein kostenloses Volksfest für die ganze Familie, besonders mit Kindern. Mit über 500 historischen Fahrzeugen aller Epochen verwandelt sich Obwalden in das grösste mobile Freilichtmuseum der Zentralschweiz. Die Palette reicht von mehr als 80 edlen Vorkriegs-Klassikern über legendäre Post- und Feuerwehrfahrzeuge bis hin zu den beliebten „Brot-und-Butterautos“.

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Immer mehr Menschen zahlen monatlich für Künstliche Intelligenz und Premiumfunktionen

Laut Umfrage des Digitalverbands BITKOM unter 1.003 Personen ab 16 Jahren steigt die Zahlungsbereitschaft für Künstliche Intelligenz (KI) in Deutschland. So würden 13 Prozent der KI-Nutzer für mindestens eine Anwendung zahlen – im Vorjahr waren es acht Prozent. Und 29 Prozent können sich vorstellen, bald auf eine Bezahlversion umzusteigen. Eine klare Absage an kostenpflichtige KI erteilen dagegen 49 Prozent, nach 62 Prozent im Vorjahr. Wer aktuell für KI bezahlt, gibt dafür durchschnittlich 20 Euro pro Monat aus, vier Euro mehr als vor einem Jahr.

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Abschlussballfotografie zwischen Ritual und Inszenierung: Was Jugendliche erwarten

Der Anzug sitzt noch ungewohnt, das Kleid wurde vielleicht seit Wochen geplant, die Schuhe drücken schon vor dem ersten Tanz. Vor der Halle warten Eltern, drinnen suchen Jugendliche ihre Freunde, überall werden Handys gezückt. Der Abschlussball ist einer dieser Abende, an denen vieles gleichzeitig passiert: Stolz, Aufregung, Abschied und der Wunsch, gut auszusehen. Für viele Familien ist diese Feier mehr als ein Termin im Kalender. Sie markiert das Ende einer Schulzeit und den Beginn eines neuen Abschnitts. Gleichzeitig hat sich der Blick auf Fotos verändert. Jugendliche wachsen mit Bildern auf, die schnell entstehen, sofort geteilt und ständig verglichen werden. Ein Abschlussballfoto soll deshalb nicht nur dokumentieren, wer da war. Es soll sich richtig anfühlen, gut aussehen und später noch etwas von diesem Abend erzählen.

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Gesundheit Sprechstunde lanciert neues Schweizer Magazin für Medizin und Prävention

Mit der „Gesundheit Sprechstunde“ lanciert die zur Medienart Gruppe zugehörige Gesundheit Sprechstunde GmbH im Mai 2026 ein neues Schweizer Gesundheitsmagazin. Das Format erscheint als Heft-in-Heft in den Zeitschriften „annabelle“ und „Zeitlupe“ sowie digital auf gesundheit-sprechstunde.ch. Die „Gesundheit Sprechstunde“ richtet sich an Leserinnen und Leser, die medizinische Themen verständlich, fundiert und praxisnah aufbereitet erhalten möchten. Das Magazin verbindet medizinische Expertise mit alltagsnahen Erklärungen und persönlichen Geschichten. Im Zentrum stehen Krankheitsbilder, Prävention, Therapien sowie Orientierung im Gesundheitswesen – nahbar und verständlich erklärt von namhaften Expertinnen und Experten aus der Schweiz.

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Coffee Rock: Mineralwasser-Rezeptur für präzisere Kaffeezubereitung

Was wäre, wenn die Zukunft von besserem Kaffee weniger mit Bohnen und Maschinen – und mehr mit der Chemie des Wassers zu tun hätte? Das schwedische Wasser- und Getränketechnologieunternehmen Bluewater setzt genau darauf und bringt mit Coffee Rock eine neue mineraltechnisch entwickelte Wasserformel auf den europäischen Markt. Sie wurde entwickelt, um die Kaffeeextraktion zu optimieren, die Geschmacks­konsistenz zu verbessern und professionelle Brühgeräte zu schützen.

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Schweizer Weinregionen: Vom Walliser Fendant über das Lavaux bis zum Tessiner Merlot

Die Schweiz ist kein Weinland, das mit lautem Selbstbewusstsein auftritt – und das ist ihr gut so bekommen. Auf rund 15'000 Hektaren Rebfläche, verteilt auf sechs Weinbauregionen, entstehen Weine von bemerkenswerter Vielfalt und Qualität, von denen über 98 Prozent im Inland getrunken werden. Wer Schweizer Weine entdecken will, muss sie meist vor Ort trinken – ein herrlicher Grund für eine Weinreise durch das eigene Land. Die sechs Weinbauregionen der Schweiz – Wallis, Waadt, Genf, Drei-Seen-Region, Deutschschweiz und Tessin – sind so verschieden wie die Landschaften, in denen sie liegen. Jede hat ihre eigene Geschichte, ihre eigenen Rebsorten, ihr eigenes Terroir. Und jede lohnt eine Reise.

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Volkswagen präsentiert ersten elektrischen GTI: ID. Polo GTI mit 226 PS

Er ist der GTI einer neuen Zeit: Exakt 50 Jahre nach dem Debüt des ersten GTI präsentiert Volkswagen jetzt das erste rein elektrisch angetriebene Modell mit dem weltbekannten Label: den vollständig neu entwickelten ID. Polo GTI mit einer Leistung von 166 kW (226 PS). Ein kraftvoller, hochagiler und zugleich alltagstauglicher Kompaktsportwagen, der aus dem Stand heraus in 6,8 Sekunden die 100-km/h-Marke knackt. Wie schon beim ersten GTI des Jahres 1976 wird auch die Antriebskraft des neuen ID. Polo GTI über die Vorderachse an die Räder weitergereicht – maximal 290 Newtonmeter, die blitzschnell zur Stelle sind. Perfekt portioniert per elektronisch geregelter Vorderachsquersperre – serienmässig. Die Weltpremiere des neuen ID. Polo GTI fand heute beim 24h-Rennen am Nürburgring statt. Im Herbst soll der Vorverkauf zu einem Preis von knapp unter 40’000 Franken starten.

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Studie: Häufige Restaurantbesuche erhöhen Risiko für Übergewicht

Der Besuch in Restaurants steht mit einer Gewichtszunahme und Fettleibigkeit in Zusammenhang. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung der Universität Göttingen und der Universität Heidelberg. Dafür haben die Wissenschaftler repräsentative Umfragen aus 65 Ländern ausgewertet.

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Studie: Menschen vergessen Herkunft von KI-Texten nach nur einer Woche

Menschen vergessen spätestens nach einer Woche, ob das, was sie jetzt sehen oder lesen, „KI-generiert“ ist oder von ihnen selbst stammt. Das zeigt eine Studie von Forschern der Universität Bayreuth und der Aalto-Universität.

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Forscher trainieren KI zu mehr Selbstzweifel und weniger Übermut

Das Verbreiten von Fake News mit äusserst überzeugender Rhetorik ist eine KI-Spezialität. In sicherheitsrelevanten Zusammenhängen kann diese Reaktion höchst gefährlich sein, etwa beim autonomen Autofahren. Forscher des Korea Advanced Institute of Science and Technology (KAIST) haben jetzt ein Trainingsprogramm für KI vorgestellt, das diese befähigt zu sagen: „Ich bin mir nicht sicher“, wenn sie eine Frage nicht beantworten oder eine Aufgabe nicht lösen kann.

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