Im Spätherbst 2025 hat das UBS Chief Investment Office Global Wealth Management (UBS CIO GWM) im Rahmen der UBS-Devisenumfrage rund 300 Schweizer Unternehmen zu ihren Einschätzungen bezüglich Wirtschafts- und Wechselkursentwicklung befragt.
Diese erwarten den EUR/CHF-Wechselkurs per Ende 2026 bei 0.91 und den USD/CHF-Wechselkurs bei 0.78.
Gold und Silber zählten 2025 zu den klaren Gewinnern an den Finanzmärkten. In Schweizer Franken gerechnet erzielte Gold eine Performance von 44 Prozent, Silber sogar von 116 Prozent. Dennoch schnitten klassische Rohstoffanlagen insgesamt deutlich schwächer ab. Darauf weist die St.Galler Kantonalbank in ihren aktuellen Investment Views hin.
Während Edelmetalle stark zulegten, verzeichneten bekannte Rohstoffindizes teils erhebliche Verluste. Der CRB Commodity Index verlor 12,0 Prozent, der Rogers International Commodity Index 6,5 Prozent. Lediglich der Bloomberg Commodity Index konnte mit einem Plus von 1,2 Prozent knapp positiv abschliessen. Ein wesentlicher Grund dafür liegt in der unterschiedlichen Gewichtung: Im Bloomberg-Index machen Gold und Silber zusammen rund 19 Prozent aus, während sie in anderen Indizes kaum eine Rolle spielen.
Künstliche Intelligenz verändert das Recruiting rasant. Von KI-generierten Stellenanzeigen über automatisiertes Screening bis hin zu Interview-Unterstützung – das Versprechen lautet: mehr Tempo, mehr Reichweite, mehr Effizienz. Doch während Unternehmen neue Tools in hohem Tempo einführen, bleibt eine zentrale Frage: Was bedeutet das für die Qualität der Einstellungen, für Fairness und für Vertrauen im Auswahlprozess?
Für Faye Walshe, Global Director of Innovation and AI beim globalen Talentlösungsanbieter Robert Walters, ist der Einsatz von KI im Recruiting weit mehr als ein technologischer Wandel. Es geht um eine strategische und ethische Weichenstellung. Im Interview erklärt sie, wo KI echten Mehrwert schafft, wo Risiken entstehen – und warum menschliches Urteilsvermögen wichtiger wird, nicht weniger.
Degussa verzeichnet erfolgreichstes Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte
Degussa blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr seiner Unternehmensgeschichte zurück. 2025 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 3 Milliarden CHF, die höchste gehandelte Tonnage sowie das beste Betriebsergebnis aller Zeiten – ein klarer Beleg für Vertrauen, Qualität und Beständigkeit im internationalen Edelmetallmarkt.
Die anhaltend starke Nachfrage prägte sowohl den An- als auch den Verkauf und spiegelte das hohe Kundenvertrauen ebenso wider wie die Wertschätzung für Kompetenz und Produktqualität.
Als erstes Budget nach der Operation Sindoor hat Indien mit dem Verteidigungshaushalt für das Fiskaljahr 2027 (FY27) die gesamten Verteidigungsausgaben um 15,2 Prozent auf 7’846,8 Milliarden INR (86 Milliarden US-Dollar) erhöht.
Das Budget priorisiert weiterhin die heimische Industrie und reserviert 1’390 Milliarden INR (15,4 Milliarden US-Dollar) der verfügbaren 2’193,4 Milliarden INR (24,3 Milliarden US-Dollar) an Beschaffungsmitteln für inländische Einkäufe. Dieser Schritt dürfte laut GlobalData, einer führenden Plattform für Daten, Analysen und Produktivität, erhebliche Chancen für private Unternehmen im indischen Verteidigungsproduktionssektor schaffen.
Die Nachfrage nach erfahrenen Finanzfachkräften bleibt ungebrochen hoch, und das spiegelt sich auch in ihren Gehältern wider.
Ob Sie zum Senior Accou Andrey_Popovntant aufsteigen, als Head of Accounting die Leitung übernehmen oder sich auf Steuern oder Treasury spezialisieren: Die Gehälter im Rechnungswesen bleiben auch 2026 wettbewerbsfähig.
Schweizer Unternehmen setzen weiterhin auf China
Trotz geopolitischer Spannungen und anhaltender Diskussionen über eine Entkopplung internationaler Investitionen bleibt China für Schweizer Unternehmen ein zentraler Markt.
Am letzten Donnerstag um 16.00 Uhr Schweizer Zeit spielten die Finanzmärkte wieder einmal verrückt. Zuvor hatten die Aktien von Microsoft im Vergleich zum Vortag 12 % tiefer eröffnet, weil gemäss Erklärungen die Cloud-Aufträge die Erwartungen nicht ganz erfüllten.
Nun ist Microsoft nicht gerade ein Small-Cap und es braucht schon ein grösseres Handelsvolumen, um den Kurs so stark einbrechen zu lassen. Ein paar Minuten später stürzte der Goldpreis innert Kürze um 7 % ab, derjenige des Silbers gleichzeitig um 12 % und der Kupferpreis um 9 %. Der US-Dollar, der eigentlich vom tieferen Goldpreis profitieren sollte, bewegte sich dagegen kaum. Das gleiche gilt für die meisten anderen Märkte wie die Schweizer Aktien.
Einst galten Zeitungen, Radio und Fernsehen in den Demokratien als vierte Gewalt.
Heute prägen zunehmend Tech-Giganten mit ihren Algorithmen und Plattformen den politischen Diskurs, während traditionelle Redaktionen um Geld, Aufmerksamkeit und Vertrauen ringen. Moderiert wird die Sendung von Sebastian Ramspeck.
Die Schweizer ICT‑Branche zeigt sich zum Jahresauftakt zuversichtlich: Der Swico ICT Index steigt im ersten Quartal 2026 markant auf 113.9 Punkte.
Nach einem von Unsicherheiten geprägten Jahr 2025 ist dies der stärkste Quartalsanstieg seit Mitte 2021.
Die starke Differenz zwischen den beiden Sektoren zeigt sich auch im letzten Quartal des Jahres.
Eine positive Veränderung der Stimmung ist aber sowohl in der Industrie als auch im Dienstleistungssektor erkennbar. Für die Industrie dürfte der ausschlaggebende Punkt die neue Zollregelung zwischen den USA und der Schweiz gewesen sein. Dienstleister profitieren von einer verbesserten Konjunktur in den europäischen Märkten.
Elektrisch aufladbare Fahrzeuge sind 2025 so gefragt wie nie: Ein Drittel aller neuen Personenwagen in der Schweiz besitzen inzwischen einen Stecker.
Dennoch bleibt das 50%-Ziel der „Roadmap 2025“ unerreicht – eine Ernüchterung für Branche und Politik. Bemerkenswert ist die Tatsache – welche der VFAS analysiert hat – dass fast 70 % der Neuwagenzulassungen mindestens teilelektrifiziert sind.
Fast jedes vierte Family Office ist vollständig auf die Übergabe an die nächste Generation vorbereitet, während Nachfolgeplanung weltweit an Bedeutung gewinnt.
Das zeigt eine neue globale Studie von Ocorian, dem spezialisierten Anbieter von Dienstleistungen für vermögende Privatpersonen, Family Offices, Finanzinstitutionen, Asset Manager und Unternehmen.
Im vierten Quartal richtet sich der Blick der Anleger traditionell auf eine mögliche Jahresendrally.
Die Frage, ob die Aktienmärkte in den verbleibenden Wochen des Jahres 2025 nochmals zulegen können, ist aktueller denn je.
Der starke Einbruch des US-Dollars im Finanzjahr 2025 prägt die internationalen Devisenmärkte nachhaltig.
Der Greenback verlor deutlich an Wert, das Vertrauen der Märkte gerät ins Wanken und für 2026 sprechen nur wenige Faktoren für eine Erholung.
BAK Economics prognostiziert für 2026 ein verhaltenes Wachstum von 0.9 Prozent – trotz Zolldeal mit den USA bleibt die Dynamik gedämpft.
Die Konjunkturexperten von BAK Economics erwarten für 2026 ein reales Wirtschaftswachstum von 0.9 Prozent. Die Prognose bleibt gegenüber August unverändert, da die Entlastung durch den neuen Zolldeal zwischen der Schweiz und den USA bereits zuvor berücksichtigt war. Das globale Umfeld mit anhaltender Unsicherheit und schwachem Investitionszyklus belastet die Export- und Investitionsgüterindustrie, während eine schleichende Eintrübung am Arbeitsmarkt zusätzlich bremst. Gleichzeitig stabilisieren Vorzieheffekte im Bau die Binnenkonjunktur.
Der reale Vermögenserhalt ist für viele Anleger ein zentrales Ziel – doch mit Bankkonten oder Obligationen lässt sich dieses kaum erreichen. Langfristig erweisen sich Aktien als das wirksamste Mittel, um Kaufkraft zu sichern und Vermögen real zu vermehren.
Trotz der stabilen Preisentwicklung in der Schweiz – die durchschnittliche Inflationsrate seit dem Jahr 2000 beträgt lediglich 0,6 Prozent – reicht die Verzinsung von Sparkonten oder risikolosen Anleihen meist nicht aus, um die Inflation auszugleichen. Wer sein Vermögen real erhalten oder gar steigern will, muss bereit sein, Risiken an den Finanzmärkten einzugehen.
Die Glarner Kantonalbank hat gemeinsam mit Wüest Partner AG den Immobilienmarktbericht 2025 veröffentlicht – mit klaren Trends: steigende Nachfrage, knapperes Angebot und wachsende Preise im Eigentums- und Mietsegment.
Der aktuelle Bericht zeigt, dass der Kanton Glarus weiterhin zu den attraktiven Wohnregionen der Schweiz zählt. Die Kombination aus moderaten Preisen, hoher Lebensqualität und der Nähe zum Wirtschaftsraum Zürich macht das Glarnerland zunehmend interessant für Käuferinnen, Käufer und Mieter.