Die Schweizer ICT‑Branche zeigt sich zum Jahresauftakt zuversichtlich: Der Swico ICT Index steigt im ersten Quartal 2026 markant auf 113.9 Punkte.
Nach einem von Unsicherheiten geprägten Jahr 2025 ist dies der stärkste Quartalsanstieg seit Mitte 2021.
Jobtitel und formale Abschlüsse reichen nicht mehr aus, um abzubilden, was ein Mensch kann.
Wie können Menschen ihre Kenntnisse und Fähigkeiten in einer sich wandelnden Arbeitswelt greifbar darstellen, um ihr berufliches Profil ideal mit offenen Stellen und Weiterbildungsangeboten zu verbinden? Dies haben Forschende der Universität St.Gallen und weiterer Institutionen im Rahmen des nun abgeschlossenen Innosuisse-Flagship-Projekts „Swiss Circular Economy of Skills and Competencies“ untersucht. Sie haben das Fundament für technische Lösungen geschaffen, die den Arbeitsmarkt grundlegend verändern sollen. Die wichtigsten Erkenntnisse im Überblick:
Die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren, ändert sich gerade radikal.
Die Art und Weise, wie Unternehmen mit ihren Kunden interagieren, ändert sich gerade radikal. Neue Technologien ziehen sich durch alle Geschäftsprozesse – vom Marketing über den Kundenservice bis hin zum Rechnungs- und Mahnwesen. Quadient, Spezialist für Automatisierungslösungen, hat aus Studien und aktuellen Projekterfahrungen fünf Trends für die Kundenkommunikation 2026 abgeleitet.
Der weltweite Technologiesektor erlebt einen tiefgreifenden Umbruch mit massiven Stellenstreichungen.
Zu Beginn des Jahres 2026 weisen Analysten bereits auf eine weitere Welle bedeutender Veränderungen am Arbeitsplatz hin, die durch künstliche Intelligenz und Automatisierung getrieben werden. Viele Unternehmen werden ihre Belegschaften auch in diesem Jahr weiter reduzieren, während sie ihre Organisationsstrukturen auf KI-geführte Modelle ausrichten. Um eine breitere Perspektive auf das Ausmass der Entlassungen im Technologiesektor im Jahr 2025 und mit Blick auf 2026 zu bieten, zeigt ein aktueller Bericht, dass sich die Tech-Layoffs im Jahr 2025 auf nahezu 245'000 Stellen beliefen.
Bechtle organisiert das internationale Geschäft neu und fasst ab 01.01.2026 die Aktivitäten aus bisher drei Einheiten unter einem Dach zusammen.
In der Bechtle International Division (BID) betreut der europäische IT-Dienstleister künftig Projekte mit international tätigen Konzernen und grossen mittelständischen Unternehmen mit multinationaler Präsenz. Die neue Einheit bündelt die Aktivitäten der bisherigen International Sales Division, der International Business Unit sowie die Zusammenarbeit mit über 300 Partnern in 180 Ländern. Als zentraler Geschäftsbereich stehen die Leistungen der Bechtle International Division europaweit allen Gesellschaften der Bechtle Gruppe zur Verfügung. Die Geschäftsführung bleibt unverändert bei dem bisherigen Führungsteam der International Sales Division, Dr. Benedikt Schmidt, Markus Schmidt und Johannes Knausenberger.
Eine neue Analyse zeigt, wie stark der Energiebedarf moderner KI-Modelle ansteigt.
Mit dem Start von GPT-5.2 rückt nicht nur die Leistungsfähigkeit, sondern auch der massive Stromverbrauch von KI-Systemen in den Fokus.
Die FUJIFILM Corporation gibt die Markteinführung des „FUJIFILM LTO Ultrium 10 (40TB) Datenbands“*1 (LTO-10 (40TB)) bekannt, eines magnetischen Datenbands mit einer maximalen Speicherkapazität von 40TB pro Tape (100TB für komprimierte Daten).
Damit wird die sichere und kostengünstige Speicherung sehr grosser Datenmengen ermöglicht und auf den steigenden Bedarf nach zuverlässigem Datenschutz angesichts zunehmender Cyber-Bedrohungen eingegangen. LTO-10 (40TB) ist ab Januar 2026 versandfertig.
In der Schweizer IT-Landschaft vollzieht sich derzeit ein spürbarer Wandel: Zahlreiche Unternehmen prüfen wegen der neuen VMware-Lizenzmodelle konkrete Ausstiegsszenarien und suchen nach tragfähigen Alternativen für ihre geschäftskritischen Plattformen.
Während viele Anbieter noch am Evaluieren sind, hat CONOVTIS bereits produktive Bare-Metal-OpenShift-Umgebungen in Betrieb genommen. Ein Schritt, der den Markt neu ausrichtet und erstmals zeigt, dass dieser Ansatz in der Schweiz real praktikabel ist.
2026 ist für Schweizer Unternehmen ein besonderes Jahr in Sachen Künstliche Intelligenz (KI). Viele Teams haben längst erste Tools ausprobiert, oft still und nebenbei. Gleichzeitig wächst der Druck, KI sauber zu steuern, nicht erst wegen Gesetzen, sondern weil Kunden, Partner und Mitarbeitende klare Antworten erwarten: Woher kommen die Daten, wer haftet bei Fehlern, und wie bleibt es fair?
Die Schweiz verfolgt dabei einen „Swiss Style“: innovationsfreundlich, aber mit Leitplanken für Grundrechte und Vertrauen. Kein grosser KI-Gesamterlass über Nacht, sondern eine risikobasierte, sektorspezifische Linie und Anpassungen im bestehenden Recht.
Progress Software hat das Q4 2025 Release der Entwickler-Toolkits Progress Telerik und Progress Kendo UI veröffentlicht – inklusive neuem Agentic AI UI Generator.
Der bewährte Anbieter von KI-gestützten Digital Experiences und Infrastruktursoftware ermöglicht es mit dem neuen Tool, Entwicklungszyklen um bis zu 50 Prozent zu beschleunigen.
KI verspricht enormes Wirtschaftswachstum – und wirft zugleich gewichtige ethische Fragen auf.
Im Gespräch mit Simon Ruesch (Swico) und Ethikprofessor Peter G. Kirchschläger (Universität Luzern, Gastprofessor ETH Zürich) geht es um Chancen, Risiken und die Rolle der Schweiz. Das Interview führte Nina Gerwoll.
BAK Economics prognostiziert für 2026 ein verhaltenes Wachstum von 0.9 Prozent – trotz Zolldeal mit den USA bleibt die Dynamik gedämpft.
Die Konjunkturexperten von BAK Economics erwarten für 2026 ein reales Wirtschaftswachstum von 0.9 Prozent. Die Prognose bleibt gegenüber August unverändert, da die Entlastung durch den neuen Zolldeal zwischen der Schweiz und den USA bereits zuvor berücksichtigt war. Das globale Umfeld mit anhaltender Unsicherheit und schwachem Investitionszyklus belastet die Export- und Investitionsgüterindustrie, während eine schleichende Eintrübung am Arbeitsmarkt zusätzlich bremst. Gleichzeitig stabilisieren Vorzieheffekte im Bau die Binnenkonjunktur.
Homeoffice war einst eine Ausnahmeregelung – heute ist es strategischer Bestandteil moderner Unternehmensführung. Schweizer Firmen stehen vor der Aufgabe, die Balance zwischen Flexibilität und Kultur zu meistern. Hybride Arbeitsmodelle gelten längst nicht mehr als Experiment, sondern als neue Organisationsform, die Produktivität, Wohlbefinden und Standortpolitik nachhaltig verändert.
Die Pandemie war der Katalysator, doch die Entwicklung geht weit darüber hinaus. Wo früher Präsenz gleich Leistung bedeutete, zählt heute Vertrauen, Eigenverantwortung und digitale Struktur. Remote Work 2.0 steht für die nächste Stufe der Arbeitsorganisation: flexibel, technologiegestützt, aber bewusst menschlich.
Kaum eine technologische Entwicklung prägt Unternehmen derzeit so stark wie künstliche Intelligenz. Doch während viele Betriebe auf Effizienzsteigerung und Kostensenkung setzen, wächst die Sorge, dass Menschlichkeit, Intuition und Vertrauen auf der Strecke bleiben. Die Zukunft der Arbeit liegt nicht in der vollständigen Automatisierung – sondern im intelligenten Zusammenspiel von Mensch und Maschine.
KI-Systeme übernehmen längst repetitive Aufgaben: von der Datenauswertung über Logistikplanung bis zur Kundenkommunikation. Doch die entscheidende Frage lautet: Wie weit darf Automatisierung gehen, ohne dass Empathie, Entscheidungsfreiheit und Unternehmenskultur darunter leiden?
The Thomson Reuters Foundation hat die ersten Ergebnisse ihrer AI Company Data Initiative (AICDI) veröffentlicht – der bislang größten Datenerhebung zu Offenlegungen im Bereich Künstliche Intelligenz. Gemeinsam mit der UNESCO entwickelt, analysierte die Studie die Governance-Strukturen von 1’000 Unternehmen aus 13 Branchen und zeigt deutliche Unterschiede zwischen dem Einsatz und der Kontrolle von KI-Systemen.
Die Resultate offenbaren eine klare Diskrepanz zwischen der Geschwindigkeit, mit der KI eingeführt wird, und der Sorgfalt, mit der ihre Risiken überwacht werden. Unternehmen implementieren KI deutlich schneller, als sie ihre Governance-Systeme anpassen.
Steigende Kosten, Fachkräftemangel und Künstliche Intelligenz verändern die Branche – die GetAway Group identifiziert fünf zentrale Entwicklungen für das Reisejahr 2026.
Der Reisemarkt steht vor einem dynamischen Jahr. Das Team der GetAway Group, führender Anbieter im Kurzreisemarkt mit sieben Plattformen wie Kurzurlaub, Kurz-Mal-Weg und Beauty24, analysiert die Lage im engen Austausch mit über 4'000 Hotelpartnern im DACH-Raum. Aus diesen Erkenntnissen leiten sich fünf Trends ab, die das Vertriebsjahr 2026 massgeblich beeinflussen werden.
Die Glarner Kantonalbank präsentiert seit Dezember ihren neuen Online-Auftritt. Mit modernem Design, verbesserter Benutzerführung und erhöhter Barrierefreiheit setzt die Bank neue Massstäbe für digitale Kundenerlebnisse.
Der Relaunch umfasst die Website glkb sowie die Login-Seiten für E-Banking und Online-Produkte, die ebenfalls in neuem Look erscheinen und mit erweiterten Sicherheitsmassnahmen ausgestattet sind.
Bechtle ernennt Martin Kull zum neuen Vice President Switzerland. Der erfahrene ICT-Manager übernimmt ab sofort die Gesamtverantwortung für alle Schweizer Vertriebskanäle des Unternehmens.
Der 60-jährige Schweizer folgt auf Christian Speck, der Bechtle nach neun Jahren im gegenseitigen Einvernehmen verlässt. Speck prägte die Entwicklung der Multichannel-Strategie im Schweizer Markt und trug massgeblich zum Erfolg der Bechtle Schweiz AG, Bechtle Suisse SA und Bechtle direct AG bei. Der Vorstand würdigt sein Engagement ausdrücklich.