Ausbildung & Studium

Effiziente Teamarbeit: Prioritäten klären, Meetings reduzieren und konzentrierter arbeiten

Produktive Teamarbeit entsteht nicht durch volle Kalender, schnelle Antworten oder eine hohe Zahl gleichzeitig bearbeiteter Aufgaben. Entscheidend ist, ob gemeinsame Ziele klar sind, Zuständigkeiten feststehen und wichtige Ergebnisse ohne vermeidbare Unterbrechungen erreicht werden. Fehlt diese Orientierung, wächst der Abstimmungsbedarf: Sitzungen, Rückfragen und Statusmeldungen beanspruchen zunehmend jene Zeit, die für konzentrierte Arbeit benötigt wird. Prioritäten, transparente Entscheidungen und passende Kommunikationswege entlasten Teams, ohne den fachlichen Austausch einzuschränken. Besonders in hybriden Arbeitsmodellen braucht es dafür nachvollziehbare Regeln. Informationen müssen auffindbar sein, dringende Anliegen klar erkennbar bleiben und Sitzungen ein konkretes Ergebnis hervorbringen. So wird Produktivität zu einer Eigenschaft der Zusammenarbeit und nicht zur privaten Aufgabe einzelner Beschäftigter.

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Schweizer Firmen schlagen Alarm – vielen Lernenden fehlen wichtige Grundkompetenzen

Schweizer Ausbildungsbetriebe stellen bei immer mehr Lernenden Lücken in grundlegenden Fähigkeiten fest. Besonders beim Schreiben und in der Mathematik fällt das Urteil kritisch aus. Eine neue Umfrage unter 2'929 Ausbildungsverantwortlichen zeigt zudem: Viele Firmen beobachten seit fünf bis zehn Jahren eine Verschlechterung – und müssen inzwischen zusätzliche Zeit und Geld in die Förderung ihrer Lernenden investieren. Die Untersuchung wurde gemeinsam von economiesuisse, dem Schweizerischen Arbeitgeberverband und dem Schweizerischen Gewerbeverband durchgeführt. Befragt wurden Verantwortliche, die Lernende direkt betreuen oder für deren Ausbildung zuständig sind. Die Ergebnisse zeigen ein Problem, das inzwischen auch Auswirkungen auf die Bereitschaft der Unternehmen hat, Lehrstellen anzubieten.

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Stadt Luzern zwischen Postkartenidylle und Belastungsgrenze

Kapellbrücke, Vierwaldstättersee, Altstadt und Bergpanorama machen Luzern zu einer der bekanntesten Städte der Schweiz. Doch der Erfolg hat eine Kehrseite. Wohnraum ist knapp, Familien verlassen die Stadt, die Verkehrsachsen sind stark belastet und der Tourismus konzentriert sich auf wenige zentrale Orte. Gleichzeitig muss Luzern dichter werden, sich auf heissere Sommer vorbereiten und seine öffentlichen Räume zwischen Bevölkerung, Pendlern, Gästen, Gastronomie und Verkehr neu verteilen. Die grössten Probleme der Stadt entstehen damit teilweise aus genau dem, was Luzern so erfolgreich macht. Ende 2025 lebten 86'699 Menschen mit ständigem Wohnsitz in Luzern. Damit wuchs die Bevölkerung zum achten Mal in Folge. Gleichzeitig wurden 2025 mehr als 1,4 Millionen Hotelübernachtungen gezählt. Dazu kommen Tagesgäste, Ausflügler, Reisegruppen, Pendler und Besucher von Veranstaltungen. Für eine geografisch kompakte Stadt ist das eine enorme Nutzungsintensität.

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Uri bremst frühe Lehrstellenzusagen: Neue Commitment-Liste soll den Druck reduzieren

Seit diesem Frühjahr rückt die Bildungs- und Kulturdirektion im Verbund mit den Akteuren der Berufsbildung und mit verschiedenen Massnahmen und mit Vehemenz dem Phänomen der frühen Lehrstellenzusage zu Leibe. Die jüngste Massnahme ist die Commitment-Liste. Was es damit auf sich hat, erklären Regierungsrat Georg Simmen, Bildungs- und Kulturdirektor des Kantons Uri, und Angie Arnold, Leiterin der Berufs-, Studien und Laufbahnberatung, im Interview.

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Berufsbildung in Zug: Fast 1’200 Jugendliche starten ihre Berufslehre in 137 Berufen

Die berufliche Grundbildung bleibt für Zuger Jugendliche beim Austritt aus der Volksschule der häufigste Bildungsweg. In diesen Tagen beginnen fast 1’200 Jugendliche ihre Berufslehre in einem der rund 1'400 Zuger Lehrbetriebe. Vor den Sommerferien haben zudem über 1'100 junge Berufsleute ihre Grundbildung erfolgreich abgeschlossen. In den ersten Augustwochen haben im Kanton Zug 1'196 Jugendliche ihre Berufslehre in 137 verschiedenen Berufen begonnen. Gegenüber dem Vorjahr mit 1'239 neuen Lehrverträgen entspricht dies einem leichten Rückgang. 94 Prozent der Lernenden haben sich für eine Lehre mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis EFZ entschieden, 6 Prozent absolvieren eine 2-jährige Attestlehre EBA.

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Diese Berufe haben in der Schweiz 2026 die besten Zukunftschancen

Hoher Lohn allein macht noch keinen erfolgreichen Beruf. Wer 2026 in der Schweiz besonders gute Karrierechancen sucht, muss mehrere Faktoren gleichzeitig betrachten: Wie stark suchen Unternehmen nach Fachkräften? Wie sicher ist die Beschäftigung? Welche Löhne sind möglich? Wie gross ist das Risiko, dass Automatisierung und künstliche Intelligenz Tätigkeiten verändern? Die aktuellen Daten zeigen dabei ein überraschend klares Bild: Gesundheit, Bau, technische Fachberufe und Elektroberufe gehören derzeit zu den stärksten Berufsfeldern – während ausgerechnet klassische Büro- und Teile der Informatikberufe unter deutlich grösseren Druck geraten.

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Entspannung für müde Augen: Wohltuende Pausen bei langer Bildschirmarbeit

Stunden am Computer können sich am Ende eines Arbeitstags deutlich bemerkbar machen: Die Augen fühlen sich trocken oder müde an, das Sehen wirkt zeitweise unscharf und manchmal kommen Kopfschmerzen hinzu. Solche Beschwerden werden häufig unter dem Begriff digitale Augenbelastung zusammengefasst. Ein wesentlicher Faktor ist die intensive Naharbeit. Beim konzentrierten Blick auf einen Bildschirm wird zudem weniger geblinzelt. Regelmässige Blickwechsel, kurze Pausen und ein sinnvoll eingerichteter Arbeitsplatz können die Augen entlasten, ohne den Arbeitsablauf grundlegend zu verändern. Entscheidend sind dabei keine komplizierten Augenübungen. Schon der wiederholte Blick in die Ferne unterbricht die dauernde Fokussierung auf den nahen Bildschirm. Bewusstes Blinzeln unterstützt die Verteilung des Tränenfilms. Auch Bildschirmabstand, Schriftgrösse, Beleuchtung und trockene Raumluft beeinflussen den Komfort. Wer Beschwerden trotz solcher Anpassungen regelmässig oder länger anhaltend bemerkt, sollte sie jedoch nicht einfach der Bildschirmarbeit zuschreiben: Sehfehler, trockene Augen und andere Ursachen können ähnliche Symptome hervorrufen.

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Mobiles Arbeiten: Warum Hotellobbys als flexible Workspaces immer beliebter werden

Das Homeoffice hat den Arbeitsalltag vieler Menschen dauerhaft verändert. Doch nicht jeder Tag lässt sich produktiv am Küchentisch verbringen. Gleichzeitig spielt der klassische Bürogedanke im Zeitalter von New Work oft nur noch eine untergeordnete Rolle: Kundentermine, digitale Abstimmungen und konzentrierte Arbeitsphasen finden zunehmend unterwegs oder zwischen verschiedenen Terminen in der Stadt statt. Damit rücken sogenannte „Third Places“ in den Fokus: Orte jenseits des Büros und der eigenen vier Wände, die eine angenehme Umgebung mit den Voraussetzungen für mobiles Arbeiten verbinden. Neben Cafés und Coworking-Spaces zählen dazu zunehmend auch Hotellobbys.

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Weltstillwoche 2026: Gute Unterstützung ist wichtiger als Perfektion

Stillen wirkt selbstverständlich. Im Alltag ist es das jedoch längst nicht immer. Schmerzen, Unsicherheit, Schlafmangel und die Rückkehr an den Arbeitsplatz können den Start erschweren. Die Weltstillwoche vom 1. bis 7. August 2026 erinnert deshalb daran: Ob Stillen gelingt, darf nicht allein von der Mutter abhängen. Das internationale Motto lautet 2026 sinngemäss: «Stillen für einen nachhaltigen Start ins Leben – stärken, was funktioniert». In der Schweiz findet die nationale Aktionswoche dieses Jahr vom 14. bis 20. September unter dem Motto «Gemeinsam – Stillen stärken» statt. Die abweichenden Termine verfolgen dasselbe Ziel: Familien brauchen verständliche Informationen, fachkundige Hilfe und passende Rahmenbedingungen.

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1297 Lernende beginnen ihre Ausbildung bei der Migros – Kult Ice Tea wirbt für Lehrstellen

Anfang August beginnen 1297 neue Lernende ihre Ausbildung bei der Migros. Als grösste Ausbildnerin der Schweiz bietet die Migros rund 55 verschiedene Lehrberufe an. Mit einer Sonderedition ihres Kult Ice Teas macht sie gleichzeitig auf ihr vielfältiges Ausbildungsangebot aufmerksam.

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Zwischen Gesundheitsberuf und Handwerk: Urner Jugendliche starten ins Berufsleben

Im Sommer 2026 schlossen in Uri 379 Jugendliche die obligatorische Schulzeit ab. Rund 92 Prozent von ihnen – und damit leicht mehr als im Vorjahr – glückte der direkte Übergang in die Sekundarstufe II. Die Mehrheit der Jugendlichen gab an, bei der Lehrstellensuche beziehungsweise der Suche nach einer Anschlusslösung keinen oder nur geringen Druck verspürt zu haben. 379 Schülerinnen und Schüler zählen zum diesjährigen Abschlussjahrgang. Rund 92 Prozent von ihnen haben bereits eine direkte Anschlusslösung in der Sekundarstufe II gefunden; im Zentralschweizer Vergleich ist das ein Spitzenwert. Das zeigt die diesjährige Schulenderhebung der Abteilung Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung des Kantons Uri. Der Anteil der Schülerinnen und Schüler, die sich für eine weiterführende allgemeinbildende Schule wie das Gymnasium oder die Fachmittelschule entschieden, liegt bei 22,7 Prozent – und damit im Bereich des langjährigen Durchschnitts. Nur vier Schülerinnen und Schüler hatten zum Stichtag noch keine Anschlusslösung gefunden.

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Gabelstapler sicher fahren: Warum die richtige Ausbildung Leben schützt

Gabelstapler gehören in Lagern, Werkstätten und auf Baustellen zum Alltag – und zählen gleichzeitig zu den gefährlicheren Arbeitsmitteln überhaupt. Wer sie ohne die richtige Ausbildung oder Instruktion bedient, riskiert nicht nur eine Busse, sondern echte Unfälle mit teils schweren Folgen. Die Schweiz regelt deshalb genau, wer Stapler fahren darf und wie die Ausbildung dazu aussehen muss. Anders als beim Autofahren reicht beim Gabelstapler kein gewöhnlicher Führerausweis. Die Vorschriften stammen vom Bund und werden durch die Suva sowie die Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit EKAS konkretisiert. Dieser Ratgeber zeigt, welche Grundlagen gelten, wer eine Ausbildung durchführen darf und welche Verhaltensregeln im Betrieb entscheidend sind.

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Mehrsprachigkeit könnte die Alterung des Gehirns deutlich verlangsamen

Menschen, die mehr als eine Sprache beherrschen, scheinen über ein jüngeres Gehirn zu verfügen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie unter der Leitung des Basque Center on Cognition, Brain and Language (BCBL). Je mehr Sprachen Menschen sprechen, desto jünger erscheint ihr Gehirn. Auch das Erlernen einer weiteren Sprache in jungen Jahren könnte die Hirnalterung verlangsamen. Die Forscher untersuchten mehrsprachige Menschen im Baskenland und stellten fest, dass mit jeder zusätzlich gesprochenen Sprache das biologische Alter des Gehirns geringer ausfällt. Die Ergebnisse könnten neue Erkenntnisse für die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen liefern.

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Studie warnt vor zweifelhaften KI-Daten für medizinische Diagnosemodelle

Manche KI-Modelle zur Vorhersage von Schlaganfällen und dem Diabetes-Risiko beruhen auf Datensätzen, deren Ursprung sich nicht verifizieren lässt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Queensland University of Technology und des Australian Center for Health Services Innovation. Untersucht wurden zwei häufig heruntergeladene Gesundheitsdatensätze der Plattform Kaggle. Die Forscher warnen, dass deren fehlende Herkunftsnachweise die Zuverlässigkeit medizinischer KI-Modelle und klinischer Anwendungen infrage stellen.

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Mit ergonomischem Schulmaterial komfortabel und nachhaltig ins neue Schuljahr starten

Wenn sich die Sommerferien dem Ende zuneigen und der Alltag langsam wieder einkehrt, steht der Schulanfang vor der Tür. Die diesjährige Back-to-School-Produktauswahl von MAPED verbindet Innovation, Ergonomie, Kreativität und langlebige Materialien. Mit durchdachten Funktionen unterstützen die Produkte Kinder spielerisch und zuverlässig im Schulalltag. Die Auswahl setzt auf robuste Materialien und durchdachte Funktionen, die Kinder im Schulalltag funktional unterstützen. Mit Fokus auf ökologisches Design zeigt MAPED in der diesjährigen Back-to-School-Auswahl, dass Nachhaltigkeit und trendiges, ergonomisches Design perfekt Hand in Hand gehen.

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Benito Rigert übernimmt Leitung Human Resources im Spital Muri ab September 2026

Benito Rigert wurde vom Stiftungsrat als neuer Leiter Human Resources und Mitglied der Spitalleitung des Spitals Muri ernannt. Er tritt seine neue Funktion im September 2026 an und folgt auf Daniela Burri, die zum Kantonsspital Zug wechseln wird. Der 58-jährige Benito Rigert aus Muhen AG verfügt über langjährige Führungserfahrung im strategischen und operativen Human Resources Management in verschiedenen Branchen.

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143 neue Berufsleute stärken Gastronomie, Gewerbe, Gesundheit, Handwerk und Wirtschaft

143 Lernende aus Innerrhoder Lehrbetrieben haben ihr Qualifikationsverfahren erfolgreich abgeschlossen. Sie verstärken künftig zahlreiche Branchen – vom Handwerk über Gesundheit, Gastronomie und Tourismus bis hin zu Handel, Industrie und Dienstleistungen. Das Erziehungsdepartement gratuliert den jungen Berufsleuten zum Abschluss und wünscht ihnen für ihren weiteren Weg viel Erfolg. Dieses Jahr wurden 150 Lehrabgängerinnen und Lehrabgänger zu den Schlussprüfungen angemeldet. 134 Lernende konnten ihr eidgenössisches Fähigkeitszeugnis (EFZ) und 9 ihr eidgenössisches Berufsattest (EBA) in Empfang nehmen. Drei Lernende haben die Berufsmaturität erfolgreich abgeschlossen. Sieben EFZ-Kandidaten haben die Anforderungen des Qualifikationsverfahrens nicht erfüllt. Die EBA-Kandidatinnen und -Kandidaten haben alle bestanden. Die Teilprüfung 2026 haben insgesamt 21 Kandidatinnen und Kandidaten in verschiedenen Berufen absolviert.

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Neuer Airbus-Standard: BAA Training France setzt weltweit ersten A320-Simulator ein

BAA Training France betreibt als weltweit erstes Ausbildungszentrum einen Airbus A320 Full Flight Simulator (FFS), der nach dem neuen Airbus-Standard 2.2.1 zertifiziert und offiziell für den Trainingsbetrieb freigegeben wurde. Der Simulator steht Fluggesellschaften und Betreibern aus aller Welt für die Pilotenausbildung zur Verfügung. Der Flugsimulator gehört Transavia France, der Low-Cost-Airline der Air-France-KLM-Gruppe, und wird von BAA Training betrieben und gewartet. Mit der Zertifizierung erhalten Fluggesellschaften Zugang zu einer Trainingsumgebung, die den neuesten technischen Entwicklungen der Airbus-A320neo-Flugzeugfamilie entspricht.

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