Finanzen

Pressefreiheit 2025: Schweiz verbessert sich, bleibt aber unter Druck

Anlässlich des Tag der Pressefreiheit vom 3. Mai veröffentlicht Reporter ohne Grenzen (RSF) sein neues weltweites Ranking der Pressefreiheit für das Jahr 2025. Die Lage in der Schweiz verbessert sich, wird aber dennoch nicht als „gut“ eingestuft. Obwohl die Schweiz mit der massiven Ablehnung der 200-Franken-Initiative gegen den Service public nur knapp einer Katastrophe entgangen ist, steht das Medienumfeld weiterhin unter Druck. Die Politik zur Unterstützung der Medien bleibt trotz einiger ermutigender Anzeichen zurückhaltend, dem Rechtssystem fehlen nach wie vor Schutzmechanismen, und die wirtschaftliche Anfälligkeit der Medienunternehmen gibt weiterhin Anlass zu grosser Sorge. All diese Gründe sorgen dafür, dass die Schweiz weiterhin zu den Ländern zählt, in denen die Lage als „eher gut“ eingestuft wird. Etienne Coquoz, Co-Direktor von impressum, meint dazu: „Die Schweiz muss sich endlich der Bedeutung ihres Mediensystems bewusst werden, welches zum Wohlergehen ihrer Bevölkerung und zum Funktionieren ihrer direkten Demokratie beiträgt.“

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Philipp Iseli wird neuer Leiter von Immobilien Stadt Bern ab September 2026

Der Gemeinderat hat Philipp Iseli zum neuen Leiter von Immobilien Stadt Bern gewählt. Philipp Iseli, Ingenieur und Immobilienbewirtschafter, ist seit 2019 Geschäftsführer der Zivag Verwaltungen AG. Mit seinen breiten Kompetenzen und Erfahrungen verfügt er über beste Voraussetzungen für die Leitung von Immobilien Stadt Bern. Er tritt die Stelle per 1. September 2026 an und ersetzt Kristina Bussmann. Philipp Iseli hat 2005 an der Fachhochschule Bern ein Ingenieurstudium und 2020 die Ausbildung als Immobilienbewirtschafter abgeschlossen. Nach verschiedenen Führungspositionen in der produzierenden Industrie leitet er seit März 2019 als Geschäftsführer die Zivag Verwaltungen AG, eine Tochterfirma der Gewerkschaft Unia. Die Gesellschaft beschäftigt 100 Mitarbeitende und betreut für verschiedene Eigentümerinnen und Eigentümer schweizweit 8’000 Mietobjekte. In seiner heutigen Funktion verantwortet Philipp Iseli die Verwaltung und Weiterentwicklung aller Portfolios mit einem jährlichen Investitionsvolumen von knapp 50 Millionen Franken.

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Forum in St.Gallen setzt Impulse für resiliente Kreislaufwirtschaft

Am „Forum zur Zukunft der Land- und Ernährungswirtschaft“ trafen sich am Mittwoch im HSG Square 130 Vertreterinnen und Vertreter aus Landwirtschaft, Industrie, Handel, Politik und Forschung. Ihr gemeinsames Ziel: die Kreislaufwirtschaft in die Praxis bringen, gemeinsam ins Handeln kommen. Mitorganisiert wurde die Circular Lab Konferenz vom IOL Institut für Organisation und Leadership der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Den Auftakt machten Prof. Dr. Karolin Frankenberger, Dean der Executive School HSG und Mitinitiantin des Circular Lab, und Prof. Dr. Oliver Christ vom IOL Institut für Organisation und Leadership der OST – Ostschweizer Fachhochschule. Sie zeigten, warum Kreislaufwirtschaft heute wichtig ist. Frankenberger sprach über neue Geschäftsmodelle und Zusammenarbeit und plädierte „für eine langfristig resiliente und überlebensfähige Wirtschaft“. Christ betonte die Bedeutung von regionaler Wertschöpfung und Kooperation über Branchen hinweg. Er erinnerte daran, dass bereits sieben der neun Planetaren Grenzen überschritten seien. „Es braucht eine Land- und Ernährungswirtschaft, welche die Natur stärkt und nicht schwächt“, sagte Christ.

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Aktionäre bestätigen Verwaltungsrat und beschliessen attraktive Dividende

Attraktive Dividende Die Generalversammlung genehmigte die vom Verwaltungsrat beantragte Gewinnverwendung und beschloss die Ausschüttung einer Dividende von CHF 4.00 pro Namenaktie A und CHF 0.40 pro Namenaktie B. Die Dividendenzahlung erfolgt am 30. April 2026. Mit einer Ausschüttungsquote von 53.0 Prozent des erwirtschafteten Konzerngewinns liegt die Dividende innerhalb des vom Verwaltungsrat definierten langfristigen Zielbands von 40 bis 60 Prozent. Die Dividendenrendite entspricht basierend auf dem Jahresschlusskurs 4.7 Prozent.

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SHV verlängert Partnerschaft mit Quickline um vier weitere Jahre

Der Schweizerische Handball-Verband (SHV) blickt mit grosser Zufriedenheit auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Quickline als Titelsponsorin der höchsten Schweizer Männerliga zurück. Seit der Einführung der Quickline Handball League im Jahr 2021 hat sich der Schweizer Männerhandball sportlich, strukturell und medial weiterentwickelt. Mit der Vertragsverlängerung um weitere vier Jahre bis und mit der Saison 2029/30 werden der SHV und Quickline den eingeschlagenen Weg weiterverfolgen. Der Einstieg von Quickline im Jahr 2021 als erste Titelsponsorin der höchsten Schweizer Männerliga markierte einen Meilenstein in der Vermarktung des nationalen Handballs. Die Liga erhielt nicht nur einen neuen Namen, sondern auch zusätzliche Sichtbarkeit, eine klarere Positionierung und verbesserte wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Klubs. Die finanzielle Beteiligung aus dem Titelsponsoring stärkte die wirtschaftliche Basis der Liga und trug dazu bei, die Strukturen innerhalb der Liga weiterzuentwickeln.

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Neue Branchenvereinbarung soll faire Honorare für freie Journalisten sichern

impressum begrüsst das Merkblatt zur Honorierung Freischaffender des Verlegerverbands SCHWEIZER MEDIEN als positives Signal und sieht den Weg frei für eine Branchenvereinbarung als ersten Schritt zu einer stabilen Sozialpartnerschaft. Nach mehr als 30 Verhandlungssitzungen gelang es den Schweizer Journalistinnen und Journalisten, vertreten durch impressum und syndicom, zusammen mit dem Verlegerverband (VSM) einen Entwurf für eine Branchenvereinbarung zu formulieren. Im März haben die Delegierten von impressum dieser Vereinbarung im Grundsatz zugestimmt.

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Kanton Wallis fördert Projekte mit und für Menschen ab 60 Jahren

Der Kanton Wallis lanciert eine vierte Projektausschreibung mit dem Titel "Die Generationen 60+ im Mittelpunkt der Projekte". Sie ist bis zum 31. August 2026 offen. Unterstützt werden Projekte, die mit Menschen ab 60 Jahren gemeinsam entwickelt werden. Ziel ist es, ihr Engagement, ihre Fähigkeiten und ihre Teilnahme am gesellschaftlichen Leben zu stärken.

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Princess Cruises bestellt drei Mega-Schiffe mit LNG-Antrieb bis 2039

Princess Cruises hat drei Kreuzfahrtschiffe bei der italienischen Werft Fincantieri in Auftrag gegeben. Die Neubauten sollen eine neue Schiffsplattform der Reederei bilden und auf der bisherigen Sphere Class aufbauen. Die Auslieferung ist für Ende 2035, 2038 und 2039 vorgesehen. Die Schiffe der neuen Voyager Class werden mit einer Bruttoraumzahl von jeweils 183.000 die bisher grössten Einheiten der Flotte sein und Platz für rund 4.700 Gäste bieten. Damit erweitert die Carnival-Tochter ihre Flotte um drei Cruiser, die sowohl bei der Kapazität als auch beim technischen Konzept neue Massstäbe innerhalb der Marke setzen.

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Pferdesport stabilisiert sich: Verband mit Gewinn und mehr Nachfrage pro Turnier

Die Mitgliederversammlung von Swiss Equestrian setzt ein klares Zeichen: Der Verband steht finanziell stabil da, gewinnt neue Partner und stoppt den jahrelangen Rückgang im Pferdesport. Jetzt geht es darum, wieder zu wachsen. Die Jahresrechnung 2025 schliesst mit einem Gewinn von CHF 6’506 ab. Gleichzeitig konnten neue Partnerschaften aufgebaut werden – ein wichtiges Signal für die Zukunftsfähigkeit des Pferdesports in der Schweiz. Diese solide Basis schafft Vertrauen und eröffnet Handlungsspielraum für gezielte Investitionen. Erstmals seit 2010 ist zudem die Zahl der Starts in 2025 nicht weiter gesunken, sondern hat sich stabilisiert. Und obwohl in diesem Jahr bisher sieben Turniere weniger stattgefunden haben als im Vorjahr, erreicht der Schweizer Pferdesport bis heute die gleiche Gesamtzahl an Starts wie 2025. Dies zeigt eine wachsende Nachfrage: Ein Turnier zählt dieses Jahr durchschnittlich 617 Starts, gegenüber 543 im Vorjahr. Besonders deutlich zeigt sich dies im Springen, wo trotz vier weniger Turnieren gleich viele Starts verzeichnet wurden. Mit 46 bisher durchgeführten Turnieren, was lediglich 10% der jährlichen Gesamtzahl entspricht, bleibt noch erhebliches Potenzial für die kommenden Monate. Gleichzeitig zeigt sich die Realität: Es gibt zu wenige Veranstaltungen, da diesen die Helfer und Sponsoren fehlen. Ohne genügend Turniere fehlt die Grundlage für nachhaltiges Wachstum.

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UBS Generalversammlung 2026: Dividendenausschüttung und Wahlen bestätigt

Aktionärinnen und Aktionäre der UBS Group AG genehmigten an der ordentlichen Generalversammlung (GV) sämtliche Anträge des Verwaltungsrats. Die unabhängige Stimmrechtsvertreterin vertrat 1 872 709 511 Stimmen an der GV. Die Aktionäre genehmigten den Lagebericht sowie die Konzern- und Jahresrechnung der UBS Group AG für das Geschäftsjahr 2025 (99,48%).

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V-ZUG verschlankt Verwaltungsrat und genehmigt Ausschüttung an Aktionäre

An der 6. ordentlichen Generalversammlung (GV) in Zug, Schweiz, stimmten die Aktionäre der V-ZUG Holding AG allen Anträgen des Verwaltungsrats zu. Die Generalversammlung bestätigte die Wiederwahl des Präsidenten und aller zur Wahl angetretenen Mitglieder des Verwaltungsrats sowie des Personal- und Vergütungsausschusses für eine weitere Amtsdauer bis zum Abschluss der nächsten ordentlichen Generalversammlung.

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ImmoScout24-Kaufindex zeigt Preisanstieg bei Einfamilienhäusern und Wohnungen

Einfamilienhäuser werden im März im landesweiten Durchschnitt 1,5 Prozent teurer ausgeschrieben als noch im Vormonat. Auch Eigentumswohnungen verteuern sich – allerdings mit 0,5 Prozent moderater. Das zeigt der ImmoScout24-Kaufindex, der gemeinsam mit dem Immobilienberatungsunternehmen IAZI erhoben wird. Damit klettern die Jahreswachstumsraten sowohl bei Einfamilienhäusern als auch bei Stockwerkeinheiten auf 4,6 Prozent beziehungsweise 4,8 Prozent.

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Mobiliar steigert Ergebnis deutlich – 825 Mio. Franken dank SMG-Börsengang

Die Gruppe Mobiliar wächst in einem anspruchsvollen Umfeld weiterhin über dem Markt. Sie konnte das Prämienvolumen im Jahr 2025 um 4.7 % steigern. Im Nicht-Lebengeschäft betrug das breit abgestützte Wachstum gar 5.4 %. Der Gewinn beläuft sich auf 825 Mio. Franken und ist stark durch das finanzielle Ergebnis getrieben. Dieses ausserordentlich gute Ergebnis ist vor allem auf die Reduktion der Beteiligung an der Swiss Marketplace Group im Zuge ihres Börsengangs zurückzuführen. Dazu kamen hohe Gewinne durch den Verkauf von Aktien und Gold.

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Graubündner Kantonalbank (GKB) präsentiert Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht 2025

Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat heute ihren Geschäfts- und Nachhaltigkeitsbericht für das Jahr 2025 veröffentlicht. Er gibt einen umfassenden Einblick in die finanzielle Entwicklung der Bank sowie in ihre nachhaltigen Initiativen und ihr Engagement für den Kanton und seine Regionen. Der Bericht ist unter report.gkb.ch verfügbar. Die GKB erzielte im Geschäftsjahr 2025 trotz anspruchsvollem Tiefzinsumfeld einen erfreulichen Gewinn von 224.6 Millionen Franken. Das erfolgreiche Geschäftsmodell der GKB mit dem Anlage- und Vorsorgegeschäft als zweite Säule neben dem Zinsengeschäft hat sich bewährt und bedeutend zur regionalen Wertschöpfung beigetragen. Die Partizipanten erhielten eine unveränderte Dividende von 47.50 Franken pro Partizipationsschein.

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Banking OSTschweiz 2026: OST vernetzt Finanzbranche, Talente & Experten in St. Gallen

Am 10. Juni 2026 lädt die OST – Ostschweizer Fachhochschule zum Anlass „Banking OSTschweiz 2026“ auf den Campus St.Gallen ein. Die Veranstaltung bringt Führungskräfte, Fachspezialistinnen und -spezialisten, Nachwuchskräfte sowie Studierende zusammen und schafft für den Bankenplatz Ostschweiz eine Plattform für Austausch, Inspiration und Networking. Mit dem Anlass fördert die OST den Dialog zwischen Praxis, Wissenschaft und Nachwuchs und stärkt damit den Bankenplatz Ostschweiz. Die Veranstaltung richtet sich an Mitarbeitende von Banken sowie an OST-Studierende mit Vertiefung Banking & Finance.

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Ölpreis, Volatilität und Aktienmärkte: SGKB analysiert aktuelle Turbulenzen

Das Nervenkostüm der Anlegerinnen und Anleger wird auf eine harte Probe gestellt. Der Swiss Perfomance Index hat seit seinem Höchststand 10% verloren. Die amerikanischen Aktien, gemessen am S&P 500, mit 7% etwas weniger. Die Zinsen steigen, weil die Angst vor der Inflation die Erwartungen an die Zentralbanken in Richtung restriktiver Geldpolitik verändert. Der Franken wird teurer, obschon die SNB vor einem Eingreifen im Devisenmarkt warnt. Der Goldpreis sinkt, weil verschiedene gehebelte Investoren auf der Suche nach Liquidität alles verkaufen müssen, was Wert hat. Dies könnte der Beginn unseres Marktkommentars im April 2025 nach der Zollverkündung von Donald Trump gewesen sein. Die Marktbewegungen waren die gleichen wie aktuell. Nicht ganz so gross wie im letzten April ist der Schock der Finanzmärkte. Der Volatilitätsindex VIX als Massstab für die Unsicherheit befindet sich bei 27%, während er bei den Zöllen im Top über 50% erreichte. Das hat auch damit zu tun, dass der Krieg im Iran und die Probleme in der Strasse von Hormus nicht über Nacht auftraten wie Trumps Auftritt im Garten des Weissen Hauses. Vergleichbarer ist Situation mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine und den damit verbundenen Problemen mit der Energieversorgung in Europa. Der VIX stieg auf ein ähnliches Niveau wie jetzt, blieb aber dann länger erhöht und verzeichnete in dieser Zeit immer wieder Schübe nach oben. Auch jetzt ist mit einer längeren Phase erhöhter Unsicherheit und starken Preisschwankungen an den Finanzmärkten zu rechnen.

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Toyota Schweiz treibt Elektromobilität voran: Starkes BEV-Wachstum 2026

Toyota Schweiz setzt konsequent auf die Karte Elektromobilität. Die aktuelle Marktperformance zeigt deutlich: Die Marke hat den Fokus erfolgreich auf batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) verlagert. Mit einem massiven Zuwachs bei den Zulassungen im Bereich der E-Mobilität beweist Toyota, dass die Transformation zum führenden BEV-Anbieter in der Schweiz in vollem Gange ist.

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Visa vs. Mastercard: Bewerbungsprozesse im Vergleich 2026

Visa und Mastercard stehen erneut in den Schlagzeilen. Nachdem sie das Recht erhalten haben, gegen ein britisches Urteil zu Händlergebühren Berufung einzulegen, zeigen neue Daten, dass ihr Wettbewerb weit über den Zahlungsverkehr hinausgeht und sich sogar bis in den Einstellungsprozess neuer Mitarbeiter erstreckt.  Um herauszufinden, welche Finanzunternehmen für Bewerber am schwierigsten zugänglich sind, analysierte das Team von BestBrokers Interviewdaten von Glassdoor, die die grössten börsennotierten Finanzinstitute weltweit in den Bereichen Finanzdienstleistungen, Banken, Investitionen, Versicherungen, Börsenhandel und Krypto-Börsen abdecken. Die Untersuchung bewertet die durchschnittliche Schwierigkeit der Interviews, Empfehlungsraten und die Stimmung der Kandidaten, um zu bestimmen, welche Unternehmen die grössten Herausforderungen im Einstellungsprozess darstellen und welche die positivsten Bewerbungserfahrungen bieten. Der vollständige Datensatz ist über diesen Link auf Google Drive verfügbar.

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