AI Overviews und der neue AI Mode verändern, wie Menschen Informationen bei Google finden. Unternehmen brauchen deshalb keine kurzfristigen KI-Tricks, sondern Inhalte mit einer eigenen Perspektive, nachvollziehbaren Erfahrungen und einem klaren Nutzen.
Gewöhnliche Zusammenfassungen werden dagegen immer leichter ersetzbar.
Influencer erzählen aus dem Alltag, sprechen direkt in die Kamera und reagieren gelegentlich auf Kommentare. Daraus kann bei Jugendlichen das Gefühl entstehen, eine vertraute Person vor sich zu haben. Psychologisch handelt es sich um eine parasoziale Beziehung: eine emotionale Bindung, die überwiegend in eine Richtung verläuft.
Solche Bindungen sind zunächst normal und können Orientierung, Trost oder Zugehörigkeit vermitteln. Problematisch werden sie, wenn inszenierte Vorbilder das Selbstbild beherrschen, Kaufdruck erzeugen oder reale Beziehungen verdrängen. Eltern können gegensteuern, ohne Interessen abzuwerten oder soziale Medien pauschal zu verbieten.
Stunden am Computer können sich am Ende eines Arbeitstags deutlich bemerkbar machen: Die Augen fühlen sich trocken oder müde an, das Sehen wirkt zeitweise unscharf und manchmal kommen Kopfschmerzen hinzu. Solche Beschwerden werden häufig unter dem Begriff digitale Augenbelastung zusammengefasst. Ein wesentlicher Faktor ist die intensive Naharbeit. Beim konzentrierten Blick auf einen Bildschirm wird zudem weniger geblinzelt. Regelmässige Blickwechsel, kurze Pausen und ein sinnvoll eingerichteter Arbeitsplatz können die Augen entlasten, ohne den Arbeitsablauf grundlegend zu verändern.
Entscheidend sind dabei keine komplizierten Augenübungen. Schon der wiederholte Blick in die Ferne unterbricht die dauernde Fokussierung auf den nahen Bildschirm. Bewusstes Blinzeln unterstützt die Verteilung des Tränenfilms. Auch Bildschirmabstand, Schriftgrösse, Beleuchtung und trockene Raumluft beeinflussen den Komfort. Wer Beschwerden trotz solcher Anpassungen regelmässig oder länger anhaltend bemerkt, sollte sie jedoch nicht einfach der Bildschirmarbeit zuschreiben: Sehfehler, trockene Augen und andere Ursachen können ähnliche Symptome hervorrufen.
Reisen, Produkte testen, Videos drehen und damit Geld verdienen: Der Beruf des Influencers wirkt wie die moderne Version eines Traumjobs. Erfolgreiche Content Creator können tatsächlich selbstbestimmt arbeiten, eigene Ideen verwirklichen und ein beachtliches Einkommen erzielen. Hinter den fertigen Beiträgen steckt jedoch weit mehr Arbeit, als auf dem Bildschirm sichtbar wird.
Influencer zu sein bedeutet, eine Medienmarke und häufig ein kleines Unternehmen zu führen. Kreativität gehört dazu. Ebenso wichtig sind Strategie, Verhandlungsgeschick, Buchhaltung, Werberecht, Ausdauer und ein vernünftiger Umgang mit öffentlicher Aufmerksamkeit. Ein realistischer Blick zeigt, für wen dieser Beruf passen kann und welche Risiken leicht unterschätzt werden.
Eine grosse Fangemeinde macht noch keinen guten Kooperationspartner. Für Unternehmen zählt nicht, wie viele Menschen einem Influencer folgen, sondern ob die richtigen Menschen zuhören, Vertrauen haben und zur Marke passen.
Wer nur nach Followerzahlen auswählt, riskiert hohe Kosten, schwache Ergebnisse und im schlimmsten Fall einen Reputationsschaden. Erfolgreiches Influencer Marketing beginnt deshalb lange vor dem ersten Beitrag. Es braucht klare Ziele, eine gründliche Prüfung und verbindliche Regeln für die Zusammenarbeit.
Ein Inserat will möglichst schnell Aufmerksamkeit erzeugen. Ein guter Ratgeber möchte eine Frage beantworten, die potenzielle Kunden gerade beschäftigt. Beide Massnahmen gehören zum Marketing, doch sie arbeiten mit unterschiedlichen Mitteln und entfalten ihre Wirkung zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
Für Unternehmen stellt sich deshalb weniger die Frage, welcher Ansatz grundsätzlich besser ist. Entscheidend ist, welches Ziel erreicht werden soll und wie sich klassische Werbung und Content Marketing sinnvoll miteinander verbinden lassen.
Veractiv, eine der führenden Vitamin- und Mineralstoffmarken in Schweizer Apotheken und Drogerien, baut ihre Präsenz weiter aus und startet mit eigenen Kanälen auf Instagram und TikTok. Mit dem neuen Social-Media-Auftritt will die Marke ihre Bekanntheit steigern und insbesondere jüngere Zielgruppen ansprechen.
Im Mittelpunkt der neuen Kanäle stehen die vielseitigen Nahrungsergänzungsmittel von Veractiv und ihre Anwendungsmöglichkeiten im Alltag. Authentische und aktivierende Inhalte zeigen, wie die Produkte Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen begleiten – etwa für mehr Energie im Berufsalltag, bei sportlichen Aktivitäten oder in unterhaltsamen Passanteninterviews mit persönlichen Energietipps.
Videorezensionen können Kaufentscheidungen massgeblich beeinflussen. Entscheidend ist jedoch nicht nur der Inhalt, sondern auch der Zeitpunkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der McCombs School of Business der University of Texas.
Die Forscher fanden heraus, dass dieselbe Videobewertung einen Kauf fördern oder verhindern kann – abhängig davon, an welcher Stelle des Entscheidungsprozesses sie den potenziellen Käufer erreicht.
Die belmedia schlägt ein neues Kapitel auf: Aus der Agentur belmedia GmbH wird die belmedia AG. Die Anpassung der Rechtsform markiert einen Schritt, der die Entwicklung des Luzerner Unternehmens sichtbar macht. Was 2010 als Werbeagentur mit eigenen Projekten begann, hat sich über die Jahre zu einem eigenständigen digitalen Medienverlagshaus mit eigener Redaktion und einem breiten Netzwerk spezialisierter Online-Magazine entwickelt.
Mit der Umwandlung zur Aktiengesellschaft wird diese Entwicklung nun auch formal nachvollziehbar. Der Gesellschaftszweck wurde unverändert in die neue Rechtsform übernommen und beschreibt die heutige Tätigkeit der belmedia AG bereits seit Längerem treffend. Die belmedia AG bezweckt alle Tätigkeiten im Medienbereich und in der Informationsvermittlung, insbesondere im Verlagswesen, sowie die Erbringung und Vermittlung von Dienstleistungen in den Bereichen Werbung und Kommunikation.
Die diesjährige Delegiertenversammlung von Swiss Tennis stand im Zeichen der Gesamterneuerungswahlen des Zentralvorstandes. Präsident René Stammbach wurde für weitere vier Jahre bestätigt, Timea Bacsinszky und Maria-Laura Eldahuk nehmen neu Einsitz im obersten Strategie- und Kontrollorgan des Verbandes.
Des Weiteren freut sich Swiss Tennis über ein erfolgreiches Geschäftsjahr sowie steigende Zahlen im Wettkampf- und speziell im Nachwuchsbereich.
Der Stabhochsprung-Weltrekordhalter Armand „Mondo“ Duplantis hat in Stockholm eine aussergewöhnliche Herausforderung gemeistert und damit dem Titel „Jump of the Year“ alle Ehre gemacht.
Herausgefordert sprang der Ausnahmesportler und Halter von 15 Weltrekorden nicht über eine klassische Hochsprunglatte, sondern über eine 5,50 Meter hohe, 12 Meter breite und 30 Zentimeter tiefe Produktwand.
Unter dem Leitmotiv „Der Genussmacher“ startet die Kisag AG ihre digitale Werbekampagne 2026. In einer zwölfteiligen Videoserie positioniert sich der Schweizer Traditionshersteller als unverzichtbarer Begleiter im Familienalltag. Die Kampagne rückt jene wertvollen Augenblicke in den Mittelpunkt, in denen Kisag-Produkte weit mehr als nur Küchenhelfer sind: Sie werden zu Rettern der guten Laune und Garanten für echte Emotionen.
Das Herzstück der Kampagne bilden 12 professionell produzierte Kurzvideos, die primär für digitale Kanäle und Social Media konzipiert wurden. Im Fokus steht das authentische Leben einer modernen Familie. Dabei verzichtet Kisag bewusst auf eine sterile Werbeästhetik und setzt stattdessen auf Nahbarkeit, Humor und eine sympathische Bildsprache.
Brack ist der Gewinner des diesjährigen Goldbach Crossmedia Award. Mit „Unboxing Football“ setzte sich der Onlinehändler gemeinsam mit den Agenturen brinkertlück und Mediaschneider an der heutigen Best of Swiss Web Award Night gegen 29 weitere nominierte Kampagnen durch.
Die prämierte Kampagne verbindet E-Commerce mit Live-Sport und überträgt das bekannte „Unboxing“-Prinzip, das Auspacken eines Pakets, in die Welt des Fussballs. Rund um die Brack Super League wurde die Idee emotional inszeniert und für Fans sowohl im Stadion als auch digital erlebbar gemacht.