Studie zeigt: KI-Werbung verkauft deutlich schlechter als menschliche Kampagnen
von belmedia Redaktion Allgemein Alltag Arbeitswelt Beruf Beschäftigung Betrieb Bildung & Arbeit Blog-Marketing Business Business business24.ch businessaktuell.ch contentmarketing.ch Dienstleistungen Digitalisierung Experten Innovation Inspiration Kampagnen Konzeption Lifestyle Magazine Marken Marketing Marketing media24.ch Medien nachrichtenticker.ch News People Projekte Strategie Technologie Themen Tipps Trends Unternehmen Verbreitung Wirtschaft
Von Künstlicher Intelligenz (KI) generierte Spots sind deutlich weniger umsatzfördernd als von Menschen entworfene. Das zeigt eine Untersuchung von Forschern der Syracuse University und des Researchers Ipsos.
Die Experten haben bestehende, also von Menschen erstellte Anzeigen, die vor 2021 produziert worden waren, mit ihren KI-generierten Pendants verglichen. Anschliessend haben sie 20 Anzeigen für zehn Markenprodukte bei 3’000 US-Bürgern getestet.
Die Untersuchung liefert drei Ergebnisse. Die wenigsten Verbraucher können Unterschiede erkennen. Nur 13 Prozent der Betrachter, die eine KI-generierte Anzeige sahen, waren zumindest einigermassen sicher, dass sie von einer KI erstellt wurde – derselbe Anteil wie bei den Betrachtern, die vermuten, dass von Menschen erstellte Anzeigen KI-generiert sind. 40 aller Betrachter waren allerdings in beiden Fällen unsicher, was die Urheberschaft anging.
Trotz aller Ähnlichkeiten zeigt sich eine messbare Effektivitätslücke. Unter Verwendung der von Ipsos verkaufsvalidierten Messgrössen für die Werbeleistung liegen von Menschen erstellte Anzeigen im Durchschnitt um elf Punkte über dem Referenzwert, während KI-erstellte Anzeigen um fünf Punkte darunter rangieren. Daraus folgt, dass von Menschen erstellte Anzeigen eine stärkere Verkaufswirkung erzielen.
KI schnitt am besten ab, wenn das Briefing einfach und produktorientiert war, hatte jedoch Schwierigkeiten, wenn die kreative Herausforderung Storytelling, Emotionen oder eine authentische Sichtweise erforderte. „Jedes Semester beobachte ich in meinem Kurs, dass Studenten KI-Anzeigen über sich selbst erstellen, aber keiner von ihnen fand sie so gut, dass er sie an seinen Kühlschrank gehängt hätte. Wenn die Schöpfer selbst nicht begeistert sind, warum sollten wir dann erwarten, dass die Verbraucher anders empfinden? Die Daten bestätigen dies nun“, sagt Carrie Riby von der Syracuse University.
Quelle: pressetext.redaktion/Wolfgang Kempkens
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