Sandra Hürlimann übernimmt interimistisch die Leitung der Pathologie am LUKS
von belmedia Redaktion Allgemein Alltag Arbeitswelt Ausbildung & Studium Beruf Beschäftigung Betrieb Bildung Bildung & Arbeit Business Business business24.ch businessaktuell.ch Dienstleistungen Experten Forschung Gesundheit Handel Hochschule hospital.ch Innovation Karriere Luzern Magazine Management Medizin Nachhaltigkeit nachrichtenticker.ch News Orte Personal Regionen Schweiz Schweiz Technologie Themen Unternehmen Verbreitung Wirtschaft xund24.ch
Der Verwaltungsrat der LUKS Gruppe hat Dr. med. Sandra Hürlimann, bisherige Co-Chefärztin der Pathologie am Luzerner Kantonsspital (LUKS), per 1. Juli 2026 zur Chefärztin Pathologie ad interim gewählt. Sie tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Joachim Diebold an, der Ende April 2026 pensioniert wurde.
Dr. med. Sandra Hürlimann absolvierte ihr Medizinstudium von 1990 bis 1996 an der Universität Zürich und promovierte zwei Jahre später am Anatomischen Institut der Universität Zürich. 2004 erlangte sie den Facharzttitel für Pathologie, 2019 den Schwerpunkttitel Molekularpathologie. Ergänzend absolvierte sie den CAS „Personalized Molecular Oncology“ an der Universität Basel.
Ihre Weiterbildung führte sie von 1996 bis 2004 an verschiedene Institutionen, darunter kantonale und universitäre Spitäler in Zürich, Chur und Zug. Seit 2002 ist Sandra Hürlimann in der Pathologie des Luzerner Kantonsspitals tätig. 2004 wurde sie zur Oberärztin ernannt, 2012 zur Leitenden Ärztin. Seit Juli 2023 hat sie die Funktion der Co-Chefärztin Pathologie inne.
Sandra Hürlimann verfügt über eine breit gefächerte diagnostische Expertise. Innerhalb des Kaderteams der Pathologie liegen ihre fachlichen Schwerpunkte in der Mamma- und Gynäkopathologie, der Molekular- und Hepatopathologie, der Pädiatrischen Pathologie sowie in der makro- und mikroskopischen Beurteilung klinischer Autopsien.
Das LUKS dankt Sandra Hürlimann für ihr grosses Engagement und wünscht ihr viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben.
Schlüsselrolle in der Krebsdiagnostik der Zentralschweiz
Die Pathologie ist ein zentraler Bestandteil der medizinischen Diagnostik. Am Institut des LUKS in Luzern mit rund 80 Mitarbeitenden – darunter etwa 15 Fachpathologinnen und Fachpathologen – werden jährlich über 100’000 Proben untersucht, Tendenz steigend.
Ein wesentlicher Schwerpunkt liegt in der Krebsdiagnostik: Mehr als 90 Prozent der Diagnosen in der Zentralschweiz werden hier gestellt. Die Gewebeproben stammen sowohl aus dem LUKS selbst als auch von externen Spitälern und Praxen. Sie werden in der Pathologie aufbereitet, analysiert und diagnostisch beurteilt. Insgesamt gilt die Pathologie in Luzern heute als eine der führenden Einrichtungen ihrer Art in der Schweiz.
Quelle: Luzerner Kantonsspital (LUKS)
Bildquelle: Luzerner Kantonsspital (LUKS)
