Wohnhaus für Senioren in Wals-Siezenheim wird umfassend saniert und modernisiert

Das Thema altersgerechtes Wohnen gewinnt auch in der Schweiz zunehmend an Bedeutung. Viele Gemeinden investieren in die Modernisierung bestehender Wohnanlagen, um älteren Menschen ein selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. In Wals-Siezenheim in Österreich startet nun ein umfassendes Sanierungsprojekt mit ähnlicher Zielsetzung.

Am Jakob-Lechner-Weg 14 in Wals-Siezenheim startet die Salzburg Wohnbau die Sanierung eines Wohnhauses mit 22 Wohnungen, die für ältere Menschen gedacht sind. Das Gebäude liegt direkt neben dem Seniorenheim der Gemeinde.

Die Salzburg Wohnbau saniert im Bestand, weil sie das Wohnumfeld und die Nutzbarkeit für ältere Menschen verbessern will. Die Bewohner bleiben während der Sanierung im Haus. Das Projekt ist damit auch organisatorisch gefordert, weil Eingriffe in Wohnungen und Allgemeinbereiche mit dem laufenden Alltag abgestimmt werden müssen.

Sanierung bei laufendem Betrieb

Die Sanierung läuft abschnittsweise. Jeweils vier Wohnungen werden gleichzeitig bearbeitet, wobei der Wohnraum bewohnbar bleibt. Sanitär- und WC-Möglichkeiten stehen in dieser Zeit in einer leerstehenden Wohnung zur Verfügung. Zusätzlich können bei Bedarf Synergien mit dem benachbarten Seniorenwohnheim genutzt werden.

Ein Schwerpunkt liegt in den Bädern. Badewannen werden durch Duschen ersetzt, die mit klappbaren Sitzen ausgestattet sind. „Gerade für ältere Menschen ist es wichtig, dass die Wohnung im Alltag gut funktioniert. Dass die Sanierung im bewohnten Haus umgesetzt wird, zeigt, dass hier auf die Bedürfnisse der Bewohner Rücksicht genommen wird“, sagt Bürgermeister Andreas Hasenöhrl.

„Sanierung im Bestand wird immer wichtiger. Durch Sanierungen verbessern wir Wohnkomfort, Barrierefreiheit und Energieeffizienz – und sichern so langfristig die Qualität des Wohnens“, so Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Thomas Maierhofer.

Massnahmen für Komfort und geringere Betriebskosten

Neben den Badumbauten werden zentrale Bauteile des Hauses erneuert. Dazu zählen der Austausch von Fenstern und Türen sowie Massnahmen an Fassade, Decke und Dach. An der Fassade wird ein Wärmedämmverbundsystem mit 16 Zentimetern Stärke angebracht, und die Obergeschossdecke wird gedämmt. Das Dach wird neu eingedeckt, eine Photovoltaikanlage ist vorgesehen. Auch die Balkone werden instand gesetzt. Die Kosten für das Projekt betragen rund 1,5 Millionen Euro.

„Die Sanierung unseres Immobilienbestandes ist für uns neben dem Neubau ein zentraler und immer wichtiger werdender Bestandteil unserer Geschäftstätigkeit. Mit den gezielten thermischen Massnahmen am Gebäude und der Modernisierung der Wohnungen schaffen wir einen spürbaren Mehrwert für die Bewohner – insbesondere im Alltag älterer Menschen. Dass dies ohne Erhöhung der Mieten möglich ist, verdanken wir auch der partnerschaftlichen Zusammenarbeit mit der Gemeinde“, so Salzburg-Wohnbau-Geschäftsführer Georg Grundbichler.

 

Quelle: Pressestelle Salzburg Wohnbau c/o JAGER PR
Bildquelle: Neumayr (Die beiden Geschäftsführer der Salzburg Wohnbau Georg Grundbichler (li.) und Thomas Maierhofer (re.) mit Bürgermeister Andreas Hasenöhrl (Mitte))




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