SEAT und CUPRA eröffnen Circular Economy Hub in Barcelona für Fahrzeugproduktion
Mit dem neuen Circular Economy Hub in Barcelona setzen SEAT und CUPRA ein starkes Zeichen für Umwelt, Ressourcenschonung und Kreislaufwirtschaft.
SEAT und CUPRA stärken ihr Engagement für Umwelt- und Ressourcenschutz mit der Eröffnung ihres neuen Circular Economy Hub. Die neue Kreislaufwirtschaftsanlage in der Zona Franca von Barcelona ist Teil des laufenden Transformationsprozesses des Unternehmens. Dafür wurden bestehende Anlagen gezielt weiterentwickelt, um ein Fahrzeugdemontagezentrum sowie einen Hub für die Rückgewinnung und das Recycling von Teilen und Komponenten zu schaffen.
Circular Economy Hub
Für den Umbau der ehemaligen Werkstatt 7 in der Zona Franca haben SEAT und CUPRA insgesamt 4.85 Millionen Euro investiert. Dafür erhielt das Projekt Fördermittel in Höhe von 1.32 Millionen Euro aus dem PERTE-Programm für Kreislaufwirtschaft. Der Circular Economy Hub hat seinen Betrieb bereits aufgenommen und konzentriert sich zunächst auf die Demontage sowie die Rückgewinnung von Teilen aus SEAT und CUPRA Vorserienfahrzeugen.
Die gewonnenen Komponenten und Materialien können in neuen Fahrzeugen wiederverwendet, recycelt oder von externen Partnern für den Wiederverkauf aufbereitet werden. So entstehen kostengünstigere Lösungen mit geringerer Umweltbelastung für Kunden. Perspektivisch ist geplant, den Hub um weitere Initiativen der Kreislaufwirtschaft zu erweitern.
Bekenntnis zur Umwelt und zum Standort Barcelona
Mit dem Circular Economy Hub stärken SEAT und CUPRA die Kreislaufwirtschaft als zentrale Säule ihrer Nachhaltigkeitsstrategie. Auf Produktebene setzt das Unternehmen verstärkt auf recycelte und erneuerbare Materialien – etwa SEAQUAL® YARN, das aus wiederverwertetem Meeresplastik hergestellt wird, oder die Mikrofaser Dinamica®, die zu 73 Prozent aus recyceltem Polyester besteht und in einem wasserbasierten Verfahren produziert wird.
Auch in der Produktion verfolgen SEAT und CUPRA konsequent das Ziel, Abfälle durch Wiederverwendung, Recycling und Rückführung zu reduzieren. Für 2025 hat sich das Unternehmen zum Ziel gesetzt, die Menge der während der Produktionsprozesse an Entsorgungsanlagen gelieferten Abfälle im Vergleich zu 2010 um 60 Prozent gesenkt zu haben. Dies ist ein wichtiger Zwischenschritt auf dem Weg zur Abfallfreiheit bis 2050 – im Einklang mit der Kreislaufwirtschaftsstrategie „Reduce & Grow“ des Volkswagen Konzerns und als Bestandteil der Nachhaltigkeitsstrategie „Regenerate+“. Darüber hinaus engagieren sich SEAT und CUPRA in Forschungsprojekten zur Rückgewinnung von Komponenten sowie zum Recycling von Batterien am Ende des Produktlebenszyklus.
Neben der Ressourcenschonung treibt das Unternehmen auch die Dekarbonisierung der Automobilindustrie voran. Seit 2010 konnten die CO2-Emissionen der Werke um 75 Prozent reduziert werden. SEAT und CUPRA streben an, ihre Produktionsstandorte bis 2040 CO2-neutral zu betreiben und bis 2050 ein vollständig CO2-neutrales Unternehmen zu werden – im Einklang mit den Zielen des Volkswagen Konzerns und der Initiative „Zero Impact Factory“.
Der Circular Economy Hub unterstreicht zugleich das Engagement von SEAT und CUPRA für den Wirtschafts- und Industriestandort Barcelona. Bereits 2024 unterzeichneten das Unternehmen und der Stadtrat von Barcelona eine Vereinbarung zur gemeinsamen Förderung von Innovation und Kreislaufwirtschaft. Mit der Umsetzung des Circular Economy Hub wird diese Zusammenarbeit nun konkret. Die neue Einrichtung leistet damit einen Beitrag zur Stärkung Barcelonas als Technologiezentrum und fördert zugleich nachhaltige urbane Mobilität.
Der Circular Economy Hub von SEAT und CUPRA ist Begünstigter des Förderprogramms 2024 zur Unterstützung der Kreislaufwirtschaft in Unternehmen, das vom Ministerium für ökologischen Wandel und demografische Herausforderungen (MITECO) im Rahmen des Plans für Wiederaufbau, Transformation und Resilienz (PRTR) aufgelegt und von der Europäischen Union – NextGenerationEU – finanziert wird. Die in dieser Veröffentlichung geäusserten Inhalte geben ausschliesslich die Auffassung der Autoren wieder und spiegeln nicht zwangsläufig die Ansichten der fördernden Institutionen wider.
Quelle: SEAT / CUPRA
Bildquelle: SEAT / CUPRA

