AGROLA eröffnet 1. E-LKW-Ladestation mit 600 Kilowatt: Neuer Impuls für nachhaltige Mobilität
AGROLA hat in Konolfingen (BE) die erste öffentliche Hochleistungsladestation für E-LKW mit bis zu 600 Kilowatt in Betrieb genommen.
Die spezifisch für den Schwerverkehr ausgelegte Station wurde in Partnerschaft mit der LANDI Aare Genossenschaft realisiert und setzt neue Standards für nachhaltige Mobilität im ländlichen Raum.
Am 17. Oktober eröffnete die LANDI Aare Genossenschaft an der Bernstrasse in Konolfingen (BE) ihre umgerüstete und erweiterte Tankstelle der Marke AGROLA. Die Investitionskosten, welche vollumfänglich durch die LANDI Aare getragen werden, belaufen sich auf insgesamt 3.5 Millionen CHF.
Neben dem konventionellen Treibstoff- und Carwashangebot sowie einer 400-Kilowatt-Schnellladestation für PKW wurde auch eine Hochleistungsladestation für E-LKW realisiert. Der Standort in Konolfingen ist schweizweit einer der ersten, an welchem Lastfahrzeuge mit bis zu 600 Kilowatt geladen werden können. Die hohe Ladeleistung wird unter anderem durch eine spezielle Kühlung ermöglicht, welche die Wärme der Kabel und Stecker effizient ableitet und somit sehr schnelles Laden erlaubt.
Schlüssel zur Mobilitätswende im Schwerverkehr
Seit 2016 realisiert AGROLA in Partnerschaft mit den regionalen LANDI Genossenschaften den Auf- und Ausbau der E-Ladeinfrastruktur für PKW im ländlichen Raum. Mit dem Angebot für E-LKW kommen die Energiedienstleisterin und die LANDI auch dem steigenden Bedarf nach Ladelösungen für den Schwerverkehr nach.
Innovatives Energiekonzept
Damit der Strombedarf der neu installierten Ladestationen sowie des ganzen Areals der LANDI Aare Genossenschaft ressourcenschonend abgedeckt wird, installierte AGROLA eine PV-Anlage auf dem Dach der Tankstelle sowie auf dem angrenzenden Feuerwehrmagazin. Die Anlage liefert rund 340’000 Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr.
Ergänzt wurde diese um einen Speicher sowie ein AGROLA MicroGrid™. Dabei handelt es sich um ein intelligentes lokales Stromnetz, welches den Solarstrom bedarfsgerecht auf die verschiedenen Verbraucher am Standort verteilt. Wird der Strom nicht benötigt, wird dieser zur späteren Nutzung in den Speicher eingespeist.
So können Lastspitzen vermieden und der Eigenverbrauch maximiert werden. Dank des MicroGrids können die Tankstelle und die Schnellladestationen für die angrenzenden Blaulichtorganisationen bei einem Stromausfall betrieben werden.
Quelle: AGROLA
Bildquelle: AGROLA

